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Im Fokus -- Chancengleichheit

Chancengleichheit sichtbar machen

Die Verknüpfung von Innovation und sozialer Gerechtigkeit, Leitvorstellungen für die anstehende Modernisierung von Staat und Gesellschaft, ist die vordringliche Aufgabe der deutschen und europäischen Politik. Chancengleichheit ist nach wie vor eine der wichtigsten Konkretisierungen sozialer Gerechtigkeit und ein Impuls für gesellschaftliche Innovationen.

Ungeachtet aller Erfolge bei der Gleichstellung von Frauen ist die geschlechtshierarchische Strukturierung der Bildungsinhalte noch längst nicht beseitigt; auch die Verteilung der Lehrenden auf die Bildungsbereiche findet bisher nach geschlechtshierarchischen Mustern statt. Im Erziehungsbereich (Kindergarten) und in den Grundschulen dominieren Frauen, Männer dagegen immer noch in den technisch-naturwissenschaftlichen Fächern und vielfach noch an den Gymnasien und Berufsschulen, vor allem in Leitungspositionen.
Der Anteil von Frauen an den Lehrenden und Forschenden in den Hochschulen ist aufgrund der herrschenden Auswahlverfahren eklatant gering und beträgt etwa bei der Gruppe der Professoren und Professorinnen gerade neun Prozent - auch im internationalen Vergleich ist dies ein auffallend geringer Anteil. Zu Studienbeginn liegt er hingegen derzeit bei über 50 Prozent.

Die neue Diskussion um Chancengleichheit verbindet Geschlechterdemokratie, soziale Gerechtigkeit und Interkulturalität. Sie lenkt den Blick gezielt auf Bildung als wichtigste Grundlage für den Wohlstand moderner Gesellschaften. Denn die Sicherung und Entwicklung der Zukunft ist längst nicht mehr primär an technische Produktionssysteme und -instrumente gekoppelt, sondern fußt mehr und mehr auf dem Wissensstand der Menschen und ihrer Kommunikationsfähigkeit. In der Bildungs- und Wissensgesellschaft ist es entscheidend, wie und was wann gelernt werden soll und wer Zugang zum Wissen hat.

Science2public setzt sich in allen Projekten und Aktivitäten daher dafür ein, der öffentlichen Diskussion über Gleichberechtigung, Chancengleichheit neue kreative Impulse zu geben. Das Spektrum von "Frauen in der Wissenschaft" ist dabei im Fokus der Kommunkation.

Eine wichtige und erfolgreiche Strategie dabei ist es, Frauen in wissenschaftlichen Tätigkeitsfeldern, Berufen, Führungspositionen mit den Mitteln der Medien und PR zu positionieren, sogenannte "role-models" zu schaffen. Denn nur was - öffentlich - gesehen wird, kann auch anerkannt werden und Vorbilder generieren. 

Zu bereits erfolgreich durchgeführten und aktuell umgesetzten Projekten gehören v.a.:

1. die Initiation und Ausbau des internationalen Karrierenetzwerkes "nano4women" für Nachwuchswissenschaftlerinnen 
-> www.nano4women.com

2. die Folge-Initiative NEnA - Nano-Entrepreneurship-Academies für Nachwuchswissenschaftlerinnen, um das Gründerinnenpotenzial in dieser Zukunftstechnologie zu mobilisieren und auszubauen
-> nano4women - NEnA  

3. Die "Juniorinnen"-Initiative NOrA - Nano-Orientierungs-Akademie für MINT-begabte Abiturientinnen als prozessorientiertes Stufenprogramm zur Berufsorientierung und konkretem Berufseinstieg in Nano im Rahmen des BMBF-Programms "Frauen an die Spitze"
-> nano4women - NOrA

4. Präsentation von "starken" Frauen in öffentlich wirksamen Veranstaltungen, Positionierung als Expertinnen in öffentlichen Diskussionsrunden, Fachtagungen, PR und Werbung

5. Gendermarketing, d.h. die gezielte Analyse und Vermittlung von Kommunikationsstrategien, die die Frauen als Entscheiderinnen innerhalb der Werbung als Zielgruppe ernstnehmen - v.a. in den technologieorientierten Branchen.
-> http://www.women.de/women-panel.de

 

 

 

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