News-Room:

 

Was haben Sokrates und Aristoteles mit dem modernen Wissensmanagement zu tun?

Ohne Philosophie keine Informationstechnologie. Wie aus Daten Wissen wird und warum die Wirtschaft philosophisches Denken braucht:
Interdisziplinäres Symposium „Philosophy’s Relevance in Information Science“
vom 3. bis 4. Oktober 2008 am Heinz-Nixdorf-Institut der Universität Paderborn
Mehr dazu

Zum Hintergrund: Die These von der Computabilität / Berechenbarkeit des Denkens von Prof. Dr. Ruth Hagengruber, Uni Paderborn - ein Ausschnitt

Philosophische Beiträge zum Grundlagenwissen informationstechnischer Fragestellungen reichen weit in die Philosophiegeschichte zurück und begleiten uns bis in die Gegenwart.
Die Philosophen Leibniz, Hobbes, La Mettrie und Searle sind bereits wohl etabliert als Wegbereiter computabilistischen Denkens; Leibniz, weil er die Welt und die in ihr vorhandenen Beziehungen algorithmisierbar machen wollte, Thomas Hobbes, weil er die Berechenbarkeit des Denkens so radikal wie keiner vor ihm postulierte, und La Mettrie, weil er auf dem Höhepunkt der Automatenkunst die Intelligenz des Menschen als Resultat der Bewegungsleistung identifizierte.
20 Jahre Diskussion über Syntax und Semantik um John Searles Argumentation für eine Differenz zwischen intentionalem und formal erzeugtem Wissen trug erheblich zur Ausdifferenzierung der Leistungen der Künstlichen Intelligenz bei. Die in der philosophischen Tradition seit Jahrhunderten getauschten Argumente, ob und inwieweit das Denken berechen- und formalisierbar sei, hat längst den engen Kreis der Philosophen verlassen.
Die Informationswissenschaft hat viele dieser Ideen technisch realisiert. Nach wie vor aber ragen philosophische Überlegungen in die Grundlagenforschung der Informatik hinein. Heuristik und Algorithmusforschung, Repräsentationsforschung und Ontologie gehören zu den Bereichen der Informatik, in denen die Philosophie ihre Analysen betreibt.

Zum weiterlesen: ForschungsForum Paderborn 2008, S. 6 ff. 

 

science2public auf der Wissenswerte: 24.-26.11. Stand B03 in Magdeburg
science2public koordiniert einen Gemeinschaftsstand des Wissenschafts- und Medienstandorts Halle an der Saale auf der "Wissenswerte" in Magdeburg: 24.-26.11., Stand B03  Weitere Informationen...

Angebot des WZB: Journalist-in-Residence-Fellowship 2015
Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) bietet erfahrenen Journalistinnen und Journalisten Möglichkeit von Gastaufenthalten an. Bewerbungsschluss 31.10. Weitere Informationen...

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