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NOrA II - 30 nano-girls waren bei der 2. Nano-(Berufs-)Orientierungs-Akademie an der TUD dabei....

Von der Schulbank in die Nanotechnologie: 30 Schülerinnen aus ganz Deutschlands präsentierten am 17. Oktober im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt ihre innovativen Ergebnisse aus der Nano-Orientierungs-Akademie (NOrA) / 4.000 Euro Forschungsbudget als Gewinn gingen an „Solar-Nano-Essen” der „Nano Organic Research Association“

Nun steht es fest: Antonia Hauth und Pia Schulz, beide vom Johann-Sebastian-Bach Gymnasium, Mannheim, Cornelia Speidel vom Friedrich-Schiller Gymnasium Pfullingen sowie Felicitas Greiner-Perth aus Singen sind die vier glücklichen Gewinnerinnen der zweiten Nano-Orientierungs-Akademie, die vom 11.-17.10. an der TUD stattfand. Die vier Abiturientinnen beeindruckten im Rahmen des großen NOrA-Finales mit einer tollen Teampräsentation und innovativer Produktidee und können sich über insgesamt 4.000 € Forschungsbudget für ihr Team freuen. Ihre Idee „Solar-Nano-Essen” soll über aufgedruckte Solarpanels im Rahmen der Verpackung z.B. bei Suppenterrinen u.ä. ermöglichen, dass sich solche Speisen ohne ergänzende Hilfsmittel wie Mikrowelle, Wasserkocher vor allem unterwegs nur über Sonnenenergie wie von selbst erwärmen.

Bis zu diesem Finale und den Abschlusspräsentationen kamen insgesamt 30 Oberstufenschülerinnen auf der Nano-Orientierungs-Akademie (NOrA) in Darmstadt zusammen und erlebten sieben spannende Tage mit einem vielseitigen Programm rund um das Thema Nano als innovatives Berufsfeld. Neben einem Theaterworkshop zum gegenseitigen Kennenlernen zu Beginn der Akademie, Vorträgen rund um Nanotechnologie, einem Assessmentcenter speziell zu ihren Kompetenzen in Nano besuchten die Teilnehmerinnen auch einen Tag lang das Chemie- und Pharmaunternehmen Merck in Darmstadt und konnten hier erste Eindrücke über berufliche Perspektiven von Nanowissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern gewinnen. Herzstück der Akademie waren drei Tage Laborarbeit sowohl im Juniorlabor der TU Darmstadt und der Merck KGaA, als auch in den Drucklaboren des IDD. Während dieser Praxistage stellten die acht Teams im Rahmen eines vorgegeben Forschungsauftrags selbstständig Nanopartikel her, welche sie im Anschluss am IDD „verdruckten“, d.h. zu einer ersten innovativen Produktidee weiterentwickeln konnten. Neben dem “Solar-Nano-Essen” des Gewinnerteams, entstanden auch interessante Ideen zu neuartigen, funktionalen Kleidungsstücken, mit Nanopartikeln bedruckte Herzschrittmacher oder  “Nano-Gewächshäuser”.

Am Ende der NOrA-Akademie präsentierten alle Teams ihre Forschungsergebnisse und Produktideen einer hochkarätig besetzten Jury aus Wissenschaft, Politik und Industrie, u.a. mit Prof. Edgar Dörsam, TUD, Institut für Druckmaschinen und Druckverfahren, Dr. Thomas Schneidermeier, Zentrum für Chemie Bensheim,
Dr. Nicole Marmé, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Dr. Christa Jansen, Merck, Sebastian Hummel, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Dr. Martin Raditsch, InnovationLab GmbH / Forum Organic Electronic, Michael Vogel, Fraunhofer Gesellschaft - "Talent Take off". Die Jury und insbesondere Prof. Wehrspohn als Nanoexperte zeigten sich stark beeindruckt über die handfesten Ergebnisse der Laborarbeit und die innovativen Ideen, die während der sehr kurzen Zeit von allen Teams erarbeitet und entwickelt wurden. Auch Frau Prof. Petra Gehring, Vizepräsidentin der TU Darmstadt, die den 30 erfolgreichen Schülerinnen ihre NOrA-Zertifikate und den Gewinnerinnen ihre Urkunden überreichte, war fasziniert über die Ergebnisse der NOrA-Akademie und würde sich wünschen, jeder dieser hochqualifizierten Schülerinnen für ein MINT-Studium an der TUD zu gewinnen.

Im Anschluss an die Akademie werden die Schülerinnen im Rahmen des gesamten NOrA-Stufenprogramms für mindestens 1 Jahr  weiterhin von erfahrenen Mentorinnen aus der Nanotechnologie und –wissenschaft begleitet, die sie bereits während der NOrA-Woche persönlich kennengelernt haben und die ihnen mit Tipps z.B. bei der Erstellung der Anschlusspräsentationen hilfreich zur Seite standen. Ebenso stehen den Teilnehmerinnen Angebote für Einstiegspraktika und vielfältige Informationen rund um Ausbildung – Studium – Beruf in Nano über die Plattform www.nano4women.com > NOrA zur Verfügung.

Über NOrA
NOrA ist Teil des Projekts „nano4girls&leadership“, das im Rahmen des Programms „Frauen an die Spitze“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird. Unter der Federführung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und in Kooperation mit der science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation sowie einem starken bundesweiten Kompetenznetzwerk schlagen die Akademien die Brücke zwischen Abitur und Berufseinstieg. Tatkräftige Unterstützung erhält das innovative Projekt weiterhin von folgenden Kooperationspartnern: Institut für Druckmaschinen und Druckverfahren (IDD), Zentrum für Chemie (Bensheim), InnovationLab GmbH, Fraunhofer Gesellschaft und Spektrum für Wissenschaft als Medienpartner.

Ihr Kontakt:
Projektleitung Ilka Bickmann
Mobil: 0177-7290612;
Email: bickmann@science2public.com

 

 

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