Geschrieben am November 24th, 2011 von bickmann
Leben mit nano - ist aktuell Status Quo, Hoffung, aber auch Unsicherheit. Wie geht man = Mensch damit um? Ein neuer Dialog, angeregt von Prof. Ralf Wehrspohn, über die Initiative nanospots versucht, diesen Unsicherheiten im interdisziplinären Dialog mit Nanowissenschaftlern, Soziologen, Philosophen auf die Spur zu kommen…
Zum Einstieg: “Leben mit Nano - Auf dem Weg zur Probabilitätsgesellschaft” (Prof. R. Wehrsporn auf nanospots.de)
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Geschrieben am November 24th, 2011 von bickmann
Neues aus dem Hause science2public… gut Ding will Weil haben, aber jetzt sind wir wieder mit neuen Impulsen da. Wir starten eine neue Initiative mit der Martin-Luther-Universität zum Thema “Leben mit Nano: Der Mensch zwischen Natur und Hightech” und zwar illustriert in Form eines Wettbewerbs mit Kurzfilmen aus dem Nanokosmos.
Kurzum: nanospots - Das Nano-Kurzfilm-Festival. Gefördert wird das Ganze von der VolkswagenStiftung. Und wir wünschen, erwarten, erhoffen uns rege Beteiligung aus den Nano-Laboren.
Mehr Infos zum gesamten Wettbewerb unter www.nanospots.de.
Tags: Film, Nanotechnologie, Spot, Wettbewerb
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Geschrieben am Oktober 21st, 2008 von bickmann
… Das war ja ein sehr interessantes Forum auf der Buchmesse, das da hinter uns liegt, zum Thema “Sinn und Unsinn von “solchen” Kommunikationsformaten wie Blogs, Wikis, Podcasts für die moderne, zeitgemässe Wissenschaft im Zeitalter von Web 2.0″.

Dank unserer Referenten, ausgewiesene und langjährige Web-2-0-Experten, die natürlich eine Bresche geschlagen haben grundsätzlich für die Nutzung dieser neuen interdisziplinär nutzbaren Formaten und Instrumenten für den “modernen” Wissenschaftler, aber auch durchaus z.T. ironisch die Gegenbewegungen einer solchen profilierten und personalisierten Kommunikationsform diskutierten.
Der zitierte und vielleicht sogar real existierende (?) “Blog über die Zimmerpflanze” als Beispiel für die Abgrenzung von “Sinn” und “Unsinn” der Blogs von Wissenschaftsblogger Sven Keßen sei hier nur ein Beispiel.
Was definitiv und auch eindrucksvoll aktuell läuft, in der - wissenschaftlichen - Blogosphäre, wurde an Top-Beispielen demonstriert. Die Scilogs von Spektrum der Wissenschaft sind da sicherlich ein rühmliches Beispiel, wie durch sorgfältig und qualitativ ausgewählte Redaktion dem naturwissenschaftlichen PR-Willen und der denkbaren exibionistische Selbstdarstellung von Wissenschaftlern Grenzen gesetzt werden und eine hochkarätige indivisualisierte, lebendige Form der Blog-Wissenschaftskommunikation in ganz vielen Disziplinen und Facetten der Themen erreicht werden. Aber auch die individuelleren Beispiele unserer Experten Marc Scheloske, Sven Keßen, Thomas Wanhoff, die sich aller seit bereits längerer Zeit kreativ, engagiert, selbstbestimmt und mit Mut zur eigenen Position und Stimme zu aktuellen Themen der Wissenschaft und ihrer Bewertung, Kommentierung, Sammelung und Zusammenführung über eigene Blogs oder Podcasts äussern, waren beeindruckende Beispiele einer Web2.0 - Wissenschaft 2.0.-Bewegung, die durch ihr permanentes Engagement notwendige Debatten über Wissenschaft und Forschung anregt. Solche interdisziplinären Diskurse wären ohne solche - unbezahlte - Initiative gar nicht denkbar.Â
Was will die Wissenschaft, aber vielmehr auch die Politik und die Wirtschaft eigentlich mehr, als diesen Diskurs, der permanent Forschung rückzuspiegelt und auch gesellschaftlich und interdisziplinär reflektiert? Die Blogs und andere interaktive “Tools” des Web 2.0. sind sicherlich ein optimales Instrument dafür.Â
Ebenso die Initiative, sciencegarden, die Christian Dries als Chefredakteur im Rahmen unseres Forums vorstellte. Seit bereits zehn Jahren ist dieser Verein aktiv, um Wissenschafter/innen aktiv in die Berichterstattung ihrer Forschung einzubinden und entsprechend zu publizieren. Also - Aufruf an dieser Stelle an alle Wissenschaftler, sich hier dringend mit sciencegarden in Verbindung zu setzen, um auch hier eine adäquate Vermittlung von Forschung in die Öffentlichkeit zu erreichen.
Matthias Schindler von Wikipedia war ebenfalls Referent in unserem Forum auf der Buchmesse und ist sicherlich der Mann, der allen genau erklären kann, wie Wikipedia auch für Wissenschaftler/innen “funktioniert”, um in die wohl aktuell beste “freie” Enzyklopädie aufgenommen und relevante Forschungsergebnisse für die breite Öffentlichkeit adäquat kommunizieren zu können.
So long aktuell. Ich fands super spannend. Und würde mir wünschen, wenn die Zukunft der Blogger, Podcaster etc., die sich da aktuell schon so emsig und engagiert in der sog. “Blogosphäre” und im Web 2.0. für die Wissenschaftskommunikation tummeln, sich ausbreitet und ihren Zirkel erweitert. Wie eng diese Community untereinander bekannt ist und zusammenarbeitet, wurde aus der Schlussfrage an das Podium deutlich: Was lesen Blogger am morgen als erstes? Natürlich die Blogs oder Twitter des anderen. Übrigens - auch ein neues Wort, daß ich auf der Buchmesse gelernt habe. Twittern…
Tags: Blog, Blogger, Podcast, Schlagwort hinzufügen, Web 2.0, Wissenschaft, Wissenschaftskommunikation
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Geschrieben am Oktober 17th, 2008 von bickmann
… Ob sich die neuen Kommunikationsformen des Blogs, Podcasting, Wikis, YouTube für die Wissenschaftskommunikation bewähren, oder aber vielleicht eher eine Spielwiese für Menschen sind, die sich gerne selbst reden oder lesen mögen …, dazu wollen wir uns auf unserem Forum Wissenschaft im Rahmen unseres “Science Sundays” auf der Frankfurter Buchmesse mal konkret unterhalten.
Dazu sind ja die richtigen Experten bei uns zu Gast am Start und in der Diskussion und können so richtig loslegen:
- Marc Scheloske, Sozialwissenschaftler, Journalist und Redakteur bei den ScienceBlogs sowie Wissenschaftsblogger in seinen eigenen Blogs www.wissenschafts-cafe.de und www.wissenswerkstatt.net,
- Sven Keßen, der sich als Physiker als Wissenschaftsblogger zunächst nur mit einem Pseudonym ins Web 2.0. “traute” und inzwischen seine Promotion verschiebt wegen seines Bloggens “Begrenzte Wissenschaft”;
- Thomas Wanhoff, freier Producer und Podcaster aus Vietnam, der Podcasting als “wunderbare Welt der Wissenschaft” nicht nur empfiehlt sondern auch aktiv umsetzt (”www.wissenschaft.wanhoff.de”);
- Mathias Schindler, Gründungsmitglied, Vorstand und Autor bei Wikipedia;
- Christian Dries, studierter Philosoph, Psychologe, Soziologe und Historiker, der als Chefredakteur den ambitionierten “sciencegarden” als Onlinemagazin für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betreibt;
- Carsten Könneker, Verlagsleiter und Chefredakteur von Spektrum der Wissenschaft / Gehirn & Geist und epoc, und Erfinder der Scilogs , den ersten ? Tagebüchern der Wissenschaft, und last but no least die Moderatorin des gesamten “Science Sundays”,
- Prof. Annette Leßmöllmann von der Hochschule Darmstadt, die den Bereich Wissenschaftsjournalismus dort betreut und Studierenden genau das diskutiert, worüber wir hier auf der Veranstaltung reden wollen: “Heute schon gebloggt? Über Sinn und Unsinn neuer Kommunikationsformate für die Wissenschaft”.
Ich bin gespannt auf das Ergebnis. Oder - sagen wir mal so: ich erwarte eine defintiv kontroverse Diskussion! Bis dahin … es sind ja nur noch wenige Stunden…
Tags: Blog, Buchmesse 2008, Podcast, science2public, Wissenschaft, Wissenschaftsblogger, Wissenschaftskommunikation
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Geschrieben am Oktober 17th, 2008 von bickmann
Unter uns: Dies ist nämlich eine Premiere. Meine eigene. Mit dem Blog. Und ich habe mich sehr gefreut, beim Anbieter dieses Instruments einen netten Gruß zu lesen: “Herzlich Willkommen. Dies ist Ihr erster Blogeintrag. …” Willkommen im Club also? Das ist genau meine Frage. Sind die Blogger ein Club exklusiver hellsichtiger kreativer Geister, die sich da im Untergrund des Web 2.0. tummeln? Und untereinander, miteinander, vielleicht auch durcheinander im Austausch zu völlig neuen Einsichten und Ansichten kommen können?
Das wäre ja im Hinblick auf eine neue Wissenschaftskommunikation ziemlich cool. Raus aus dem Elfenbeinturm von Fachzeitschriften rein ins worlswideweb, und jeder kann es lesen und seinen Kommentar dazu abgeben. Die Philosophen zur Nanotechnologie, die Historiker zur aktuellen Klimapolitik, die Geisteswissenschaftler zur Gehirnforschung, die Künstler zur Materialforschung etc. p.p. Dann hätten wir ja mal endlich einen wirklich wahrhaftig authetischen interdisziplinären Austausch und könnten zu neuen Ergebnissen im Diskurs gelangen. Und das auch noch öffentlich. d.h. der normale Internet-Besucher liest mit. Und kann seine Leserbriefe gleich mit einstellen. Schöne Aussichten. Bildungs-Demokratie pur, wie wir sie immer haben wollten…
Die andere Seite - und das merke ich gleich hier beim eigenen Schreiben - wie verhält es sich denn mit der eigenen Eitelkeit dabei? Ich kann mich hier ja wahrlich ungezügelt auslassen und meine Meinungen zackig und schnell auf den Markt werfen, also quasi ungeprüft publizieren. Als PR-Expertin sehe ich da ungeahnte Möglichkeiten… mich ins Gespräch zu bringen, geschickt Themen zu platzieren und damit bekannt zu machen. Ist es - auch - das, was Blogger daran reizt, sich auf diese Spielwiese zu begeben? Wo Redaktionen Grenzen setzen, unbegrenzt sich selbst und seine Themen zu vermarkten?
Tags: Schlagwort hinzufügen, Web 2.0, Wissenschaftskommunikation
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Geschrieben am Oktober 17th, 2008 von bickmann
Heute schon gebloggt? Vom Web 2.0 zur Wissenschaft 2.0. - ist das Thema unseres diesjährigen Forum Wissenschaft auf der Frankfurter Buchmesse. Warum wir dieses Thema gewählt haben? Zum einen gab es dazu einen ziemlich spannenden kontroversen Wissenschaftstag an der Hochschule Darmstadt, weshalb wir auch einige der dortigen Referenten gleich zu uns rübergebeten haben…. zum anderen: pure Neugier auf meiner Seite.
Ich kenne zwar Blogs und Podcasts so als technologische “Tools”, aber habe sie noch nicht genutzt. Es scheint sich aber eine ganze Community in dieser Blog-Szene zu tummeln, und diese scheint sehr bewegt und sehr engagiert zu sein. So mein Eindruck. Und da unser Verein science2public zum Ziel hat, Wissenschaftskommunikation zu betreiben, lag es doch nahe, dieses Thema “Sinn oder Unsinn neuer Kommunikationsformate des Web 2.0. für eine Wissenschaftskommunikation 2.0.” zum Themenspektrum unseres “Science Sundays” life auf der Buchmesse zu machen. Da kann man ja selbst nur dazulernen…
Tags: Buchmesse 2008, Schlagwort hinzufügen
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