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Erstes Kompetenz­zentrum für Wissenschafts­kommunikation und Transformation Stadt – Land – Fluss in Mitteldeutschland

Kommunikation, Kooperation und Ko-Kreation stehen im Mittelpunkt des Kompetenzzentrums

2050 wollen wir in Europa 100% Klimaneutralität erreichen. Das ist die Prämisse des European „Green Deals“ von Ursula von der Leyen. Wie gelingt uns der Kohleausstieg und die Transformation in eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft in der Stadt, auf dem Land und im Fluss?

Die Kommunikation von Wissenschaft spielt dabei eine zunehmend wichtige Rolle und nimmt Einzug in die Politik: Der am 13. März 2024 in den Bundestag eingebrachte Antrag der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP fordert aktuell eine „systematische und umfassende“ Stärkung von Wissen­schafts­kommunikation.

Unser neues Kompetenz­zentrum für Wissen­schafts­kommunikation mitten in Mittel­deutschland entwickelt dazu Konzeption und Strategien: Wie können wir Wissen darüber sammeln, zukünftige Skills und Kompetenzen dazu entwickeln, gut Wissen­schaft vermitteln und Kommunen, Organisationen und Menschen empowern, sich an Trans­­formations­­prozessen zu beteiligen?

„Wie gelingt uns der Kohle­ausstieg und die Transformation in eine postfossile Kreislauf­wirtschaft und Gesellschaft? Wie können wir Wissen darüber, Kompetenzen dazu entwickeln, vermitteln und unsere Kommunen, Organi­sationen und Menschen stärken, sich zu be­teiligen?“

fragt Ilka Bickmann, Vorstandvorsitzende von science2public e.V., und skizziert damit die Aufgabenfelder des zukünftigen „Kompetenzzentrums für Wissenschaftskommunikation und Transformation im Fluss“.

„Struktur­wandel gelingt nur dann, wenn die Bevölkerung diesen als Chance sieht und sich selbst engagiert. Und eine gemeinsame Zukunftsgestaltung gelingt nur dann, wenn sowohl die technologischen Möglichkeiten der Forschung als auch die gesellschaftlichen Bedarfe gleichberechtigt nebeneinander stehen.“

Das Kompetenz­zentrum für Wissenschafts­­kommunikation und Transformation in Halle an der Saale mit seinem schwimmenden Reviermobil, der Make Science Halle, möchte als erstes mitteldeutsches Kompetenz­zentrum für Wissenschafts­kommunikation die Kommunikation, Kooperation und Ko-Kreation von und mit Forscher:innen, Politiker:innen, Medienschaffenden und der Zivilgesellschaft für eine postfossile Zukunft eröffnen, intensivieren und selbstwirksam gestalten.

 

Expertenworkshop zur Entwicklung der OpenAcademy in Zusammenarbeit mit Jugend forscht

OpenAcademy, OpenLab und OpenSpace bilden die drei Säulen des Kompetenzzentrums

Unter der Fragestellung „How to learn science communication?“, fand am 08. März 2024, im Mittel­deutschen Multi­mediazentrum (MMZ), ein Workshop zur Konzeption der Open­Academy statt. Diese wird, neben dem OpenLab und dem OpenSpace, ein Handlungsfeld des neuen Kompetenz­zentrums für Wissenschafts­kommunikation und Transformation im Fluss für (H)alle bilden. Neben unseren Partner­hochschulen des „Blauen Bands der Wissenschaft“, nahmen Expert*innen aus Wissen­schafts­kommunikation, Wissenschaft und Bildung an der Veranstaltung teil. Sie diskutierten zusammen mit rund 20 „Jugend forscht“-Allumni, die für das Perspektiv­Forum Karrierewege zu Gast in Halle waren, an vier runden Tischen über die einzelnen Themen­bereiche der neuen OpenAcademy.

An den Thementischen (1) Nachhaltigkeitskommunikation, (2) Neue Medien-, Digital- und KI-Kompetenz, (3) Grüne Gründung (Fokus: Frauen) und (4) Foresight/Zukunftsforschung, fand eine angeregte Diskussion zwischen den Teil­nehmenden statt. Dabei sollten Ideen, zum Beispiel zur Zielgruppe, den Inhalten oder auch Methoden der Vermittlung, gesammelt werden.

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Übergabe des Förderbescheid über 1,87 Mio. € von Ministerpräsident Reiner Haseloff 

Prof. Dr. Reiner Haseloff übergibt Vorstands­vorsitzenden  Ilka Bickmann den Förderbescheid

Am 06.12.2024 wurde uns der Förderbescheid über 1,87 Mio. € von Sachsen-Anhalts Minister­präsident Prof. Dr. Reiner Haseloff im Mitteldeutschen Multimedia­zentrum in Halle übergeben.

„Wir müssen den Strukturwandel erklären und die Menschen mitnehmen. Kommunizieren ist genauso wichtig wie investieren. Ich bin mir sicher, dass der Wissenschafts­kubus eine hervorragende Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist.“

betont Haseloff. Zudem sei Halle ist mit seinen zahlreichen Wissenschafts­einrichtungen, dem Mitteldeutschen Multimediazentrum und dem Bürger­forschungsschiff Make Science Halle ein idealer Ort für das Kompetenz­zentrum für Wissenschafts­kommunikation für (H)ALLE.

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Unsere Mission

Die Mission des Vereins science2public als Gesellschaft für Wissenschafts­­­kommunikation orientiert sich seit Gründung 2007 in Halle an der Saale an einer inklusiv ausgerichteten Wissen­schafts­kommunikation für alle. Chancen- und Bildungsgerechtigkeit ist eine wesentliche Prämisse für unser Leitbild und unser Tun.

Make Science Halle am Anleger des Mitteldeutschen Multimedia-Zentrums

 Das langjährige Engagement des Vereins mitten in der Stadt- und Zivilgesellschaft und über sein Bürgerforschungs­schiff Make Science Halle auf dem Fluss fördert dazu vielfältige und niedrigschwellige Treffpunkte, Orte und Zugänge zu Forschung und Wissenschaft.

In Zusammenarbeit mit dem MMZ Mitteldeutschen Multimedia­zentrum Halle (Saale) GmbH und den Medien- und Kommunikations­wissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr. Susanne Vollberg, eröffnet das neue Kompetenzzentrum für Wissenschaftskommunikation und Transformation im Fluss mit weiteren Partner:innen eine lebendige Plattform für verschiedene breitenwirksame, bevölkerungsnahe und interdisziplinäre Forschungs­ansätze, Kommunikations­instrumente, Vermittlungsformate, Kooperationen und Gründungsideen und -transfers.

Ergänzt wird das Zentrum durch das schwimmende Reviermobil Make Science Halle. Gemeinsam mit anliegenden Kommunen und dem Netzwerk Blaues Band der Wissenschaft der Landes­hochschulen in Sachsen-Anhalt bietet das Schiff vor Ort im Revier am Fluss aktive Beteiligung. Offene Labore, Proberaum und Schaufenster für Innovation und Forschung ermöglichen niedrigschwellig Zugänge zum Mitforschen und Ausprobieren. Eine Akademie für Wissenschafts­kommunikation eröffnet ganzjährig neue Aus- und Weiterbildungs­angebote mit verschiedenen Schwerpunkten.

 

Die Säulen des Kompetenzzentrums

Für das Kompetenzzentrum ergeben sich drei größere Handlungsfelder als Säulen, die eng miteinander verzahnt im Kreis agieren:

 


Wir suchen dich! Kreative Köpfe für Aufbau des Kompetenz­zentrums für Wissenschafts­kommunikation und Transformation im Fluss gesucht

Wir suchen zur Ergänzung unseres Teams im Verein dazu ab sofort kreative und engagierte Köpfe, die gemeinsam mit uns das Zentrum für Wissen­schaftskommunikation aufbauen und engagiert und kommunikativ den Wandel zu einer treibhausgasneutralen Kreis­laufwirtschaft begleiten.

Zu den Stellenausschreibungen.


Das Projekt „Wissenschaftskubus für (H)ALLE“ wird aus dem Bundesprogramm zur Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerk­standorten (STARK) gefördert.

Wissenschaftsjahr 2023 – Mars findet Stadt

Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum –
Der Rote Planet „MARS“ des UK-Künstlers Luke Jerram reist ab Mai durch 9 Städte Deutschlands

Im Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum schickt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen auf eine Reise an die Grenzen des menschlichen Vorstellungsvermögens.
In 18 Projekten in ganz Deutschland lässt sich die Faszination des Weltraums erleben und in den Austausch mit Wissenschaft und Forschung treten.

Das Projekt „Mars findet Stadt“ unter der Leitung des Hallenser Vereins science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation bringt den Roten Planeten zu uns auf die Erde: Mit 7 Metern Durchmesser, bedruckt mit Originalfotografien der NASA reist er als Werk des britischen Künstlers Luke Jerram ab Mai auf der Umlaufbahn durch 9 Wissenschaftsstädte in Deutschland: Vom 13.5.- 30.5. wird die Wanderausstellung in Halle an der Saale eröffnet. Im Anschluss geht es für den Gastplaneten über Siegen (1.-20.6.), Karlsruhe (23.-25.6.), Bochum (27.6.-13.7.), Regensburg (15.-31.7.), in den Norden nach Oldenburg (1.-21.8.), Bremen (23.8.-15.9.) weiter nach Potsdam (16.9.-9.10.) und Bielefeld (10.10.-31.10.). Jede der 9 Städte als Teil des sog. Strategiekreises Wissenschaft in der Stadt – SK WISTA gestaltet ein vielfältiges Begleitprogramm rund um Mars findet Stadt:

Der Mars auf Deutschland-Tournee

Foto: Luke Jerram

Der Besuch des bekannten ESA-Astronauten Dr. Thomas Reiter in Siegen und der Mars-Simulatorin Dr. Christiane Heinicke in Halle an der Saale, das mehrtägige große Wissenschaftsfestival EFFEKTE rund um den Mars in Karlsruhe, Planetenweg in Bochum, Experimente für Jung und Alt in Regensburg, Science Slams in Oldenburg, Marserkundungs-Touren mit Laufrobotern in Bremen, Marsrover-Experimentierkurs in Potsdam und nicht zuletzt Kosmologie-Workshops für Kids in Bielefeld, sind nur einige ausgewählte Highlights auf der großen Deutschland-Tournee des Mars von Luke Jerram.

Der Künstler selbst, Luke Jerram, geboren 1974, ist ein britischer Installationskünstler, der Skulpturen, große Installationen und Live-Kunstprojekte schafft. Er hat nicht nur den Mars, sondern auch die Erde und den Mond als Nachbildungen geschaffen. Auch diese tourten in den letzten Jahren bereits durch ganz Europa, mit einigen Stopps auch in Deutschland. Die Erde „Gaia“ in der Frauenkirche Dresden oder auch der Mond auf dem SILBERSALZ-Festival in Halle sind nur einige Beispiele für die zahlreichen Standorte.
Nüchtern betrachtet ist der Mars eine von innen beleuchtete Kugel mit einem Durchmesser von 7 Metern, auf die NASA-Fotografien der Marsoberfläche im Verhältnis 1:1.000.000 detailgetreu aufgedruckt sind. Viel beeindruckender ist jedoch die Wirkung, die dieses Werk auf uns ausübt. Auf magische Weise verändert es den Raum, in dem es hängt, und wirkt unmittelbar auf die Betrachter:innen. Scheinbar schwerelos schwebt der Rote Planet in fast greifbarer Höhe und lässt sein Publikum innehalten und staunen.

Erfahren Sie mehr unter www.wissenschaft-in-der-stadt.de/Mars-findet-Stadt und besuchen Sie den Mars in Ihrer Stadt. Folgen Sie uns auch gern auf Instagramm unter @MarsfindetStadt.

„Wir freuen uns sehr über die Förderung der Deutschlandtournee des MARS von Luke Jerram“,
erklärt Ilka Bickmann, Vorstandsvorsitzende von Science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation und Gesamtleitung der Initiative „MARS FINDET STADT“. „Kaum ein Planet in unserem Universum übt eine solche Faszination auf uns aus wie der „Rote Planet“ MARS: Ist Leben möglich auf dem Mars? Welche Umweltbedingungen herrschen vor, welche können wir bereits hier simulieren? Können oder werden wir zukünftig den Mars bereisen? Das sind Fragen, die wir im Austausch mit Forscher:innen, Expert:innen, Filmemacher:innen persönlich diskutieren möchten. Und der MARS hängt mitten unter uns.


Abschlussveranstaltung zum Wissenschaftsjahr 2023 „Unser Universum“

Zur Abschlussveranstaltung des diesjährigen Wissenschaftsjahres am 14. Dezember durften wir als Projektleitung unser Projekt „Mars findet Stadt“ auf der Bühne des Zeiss-Großplanetariums in Berlin vorstellen. Vor Ort zeigte sich auch unsere Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger begeistert von den Erfolgen des Wissenschaftsjahres 2023 und stellte das kommende Wissenschaftsjahr mit dem neuen Thema „Freiheit“ vor.

In der Förderprojekte-Lounge konnten wir mit vielen anderen Förderprojekten des Wissenschaftsjahres ins Gespräch kommen, uns mit anderen Wissenschaftsakteur:innen vernetzen und unsere persönlichen Highlights des Wissenschaftsjahres kommunizieren.


Impressionen

Wir bedanken uns bei über 130.000 Besuchern beim Mars!

Mars in Halle

Mars in Bremen

Mars in Karlsruhe

Mars in Potsdam

Mars in Regensburg

Mars in Oldenburg

Mars in Siegen

Mars in Bielefeld


Kontakt


Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum

Die unendliche Weite des Universums und die Frage nach dem Ursprung der Erde und des Menschen haben über die Jahrtausende hinweg unsere Kultur, unser Selbstbild und die Wissenschaft beschäftigt. Trotz des Erkenntnisfortschritts der letzten Jahrzehnte bleibt unser Kosmos aber in weiten Teilen eine faszinierende Unbekannte. Was sind Schwarze Löcher? Sind wir allein im Universum? Was macht unsere Erde zu einem bewohnbaren Planeten und wie können wir ihn schützen? Diesen und anderen Fragen widmet sich das Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum. Von Ausstellungen über Schulaktionen bis hin zu Mitmachangeboten: Der Blick von der Erde ins All und aus dem All auf die Erde erfolgt dabei aus vielfältigen Perspektiven und lädt Jung und Alt zu einem spannenden Austausch mit Wissenschaft und Forschung ein.

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). www.wissenschaftsjahr.de

 

Halle an der Saale wird Smart City!

Smart City – unsere Digitale Bildungsinitiative Neustadt „Smart HaNeu“ stellt sich vor…

In Zusammenarbeit mit den Partner*innen Quartiersmanagement Halle-Neustadt, Kulturbühne e.V. / Passage 13, Freiraumgallerie / Wall & Space e.V., Eigenbaukombinat e.V., Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Bedarfs- und Bestandsanalyse (zum Vergrößern klicken)

Halle (Saale) wird Smart City

2021 haben wir als eine von 73 Städten den Zuschlag als Smart City in der 3. Staffel der „Modellprojekte Smart City“ des BMI gewonnen. Um „smart“ zu sein oder zu werden, brauchen wir digitale Grundkompetenzen in allen Altersstufen und Bildungsbereichen. Das fängt mit Teilhabe an wesentlichen Alltags- und Lebensbereichen an, ermöglicht Zugänge zu Ausbildung, beruflicher Weiterentwicklung und hört bei Unterstützung im Gesundheitsbereich und Alter noch nicht auf.

Wir lernen Digitalisierung unser Leben lang.

Für die Umsetzung der erfolgreichen Smart City Bewerbung der Stadt Halle (S.) ist die Digitale Bildungsinitiative Neustadt „Smart HaNeu“ ein relevanter Baustein. Mit den in den letzten Jahren stark gestiegenen SGB II- bzw. ethnischen Segregationsindizes steht Halle-Neustadt vor großen sozialen Herausforderungen. Die durch die Covid19-Pandemie beschleunigte Digitalisierung droht die Ungleichheiten zu anderen Stadtteilen weiter zu verstärken.

Unsere Bildungsinitiative setzt genau hier an: Digitale Grundkompetenzen in allen Altersstufen und Bildungsbereichen zu analysieren und dann zu vermitteln. Digitalkompetenz ist ein unverzichtbarer Bestandteil schulischer und beruflicher Laufbahn, die vor dem geschilderten Hintergrund der Segregation umso mehr Bedeutung gewinnt. Halle (Saale) will aber nicht nur Smart City werden, sondern wurde auch als eine von 50 sogenannten BNE-Modellstädten ausgewählt.

Daher denken wir Digitale Kompetenz und Nachhaltige Bildung zusammen.

Damit Halle-Neustadt „smarter“ und der Umgang mit Digitalisierung für (H)alle selbstverständlicher und einfacher wird, braucht es Projektideen und Konzepte für „smarte“ Projekte. Bürger*innenbeteiligungen bilden hierfür die Basis, um die digitalen Grundkompetenzen der Bewohner*innen in Halle-Neustadt zu fördern. Im Zuge dessen werden Schritt für Schritt alle acht Bildungsziele erfüllt:

  1. Digital-Kompetenzaufbau
  2. Mehr Selbstbestimmung und Teilhabe
  3. Zugänge für alle
  4. Antidiskriminierung im digitalen Raum
  5. Zusammenwachsen von analoger und digitaler Welt
  6. Ausprobieren und Förderung von Interessensbereichen
  7. Digitale Zusammenarbeit und Kommunikation
  8. Ziele der nachhaltigen Entwicklung

Die Initiativen „Dr. Data“ und „Karrierebus

Im Rahmen des 2022 begonnenen Großprojektes „Smart City“ der Stadt Halle (Saale) starten wir dazu die Initiativen „Dr. Data“ und „Karrierebus“, welche Teilprojekte der vierjährigen Bildungsinitiative „Smart HaNeu“ sind. „Smart HaNeu“ steht insbesondere im Modellquartier Halle-Neustadt für die Förderung von digitalen Kompetenzen und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Zwei Projekte der Smart City Halle in Zusammenarbeit mit science2public e.V.

Dr. Data

Dr. Data ist Ihr Arzt und Ihre Ärztin für technische und digitale Probleme. Neben akuten technischen Notfallsituationen ist der oder die Dr. Data auch Ansprechperson für persönliche digitale Probleme. Mit offenen Reparatur-, Sprech- und Beratungsstunden ist Dr. Data mit seinem und ihrem Team an zwei Standorten in verschiedenen Sprachen, kostenlos und ohne Anmeldung vertreten:

    • Neustädter Passage 13:
      Haben Sie Schwierigkeiten mit Anträgen und Formularen? Im Rahmen einer vertraulichen Beratung hilft Ihnen Dr. Data jeden Montag von 13:00 bis 16:00 Uhr mit dem Ausfüllen von Anträgen und Formulare.
    • Neustadt Centrum Halle (Gegenüber von Real und ALDI):
      Haben Sie Computer, Tablet oder Handyprobleme? Egal ob Probleme mit Emails oder Viren oder mit Schwierigkeiten unterschiedlicher Programme und Softwares, bei Dr. Data finden Sie die passende kostenlose Hilfe und Unterstützung. Dr. Data hilft Ihnen jeden Dienstag von 15:00 bis 18:00 Uhr (außer 2.5. und 30.5.23) bei software- und anwendungsbasierten Schwierigkeiten (keine Hardwareprobleme wie z.B. Akku, Bildschirm usw.).

Mit der Hilfe zur Selbsthilfe steigert Dr. Data Ihre wachsende digitale Selbstbestimmung, das Bewusstsein von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Eigenverantwortlichkeit und digitale Sicherheit in Halle-Neustadt.

Karrierebus

Der Karrierebus bringt ausgewählte und interessierte Schüler:innen aus Halle-Neustadt zu ausgewählten und interessierten Unternehmen und prüft im direkten Kontakt, der direkten Begegnung, die persönliche Eignung für die Aufnahme eines Ausbildungsplatzes. Im Anschluss finden passende Qualifizierungsworkshops statt. Im Fokus stehen Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung, die mittlerweile und zukünftig jeder Ausbildungsplatz und jede Arbeitsstelle fordern. Unser geplantes Matching von Schüler:in und möglicher Ausbildungsstelle dient daher zweierlei. Zum einen den Digitalcheck des jeweiligen Unternehmens: Welche Digitalkompetenzen setzt es einerseits bei Auszubildenden und Fachkräften voraus, welche Digitalkompetenzen sind andererseits bei Ausbilder:innen im Unternehmen vorhanden und gfls. zukünftig auszubauen? Andererseits schafft das Matching einen Digitalcheck mit Kompetenzfeststellung bei Schüler:innen, die sich auf Ausbildungsplätze bewerben möchten. Im Anschluss an dieses Matching findet eine adäquate Qualifizierung über entsprechende Angebote in den Schulen, vor allem aber über außerschulische Lernorte statt.

Der Karrierebus wird in Abstimmung mit den Schulen und Unternehmen ab Mai 2023 Schulexkursionen anbieten. Parallel dazu lädt der Bus auch die Öffentlichkeit als Shuttle zu ausgewählten Veranstaltungen ein: 10.6. Digitaltag und 7.7. Lange Nacht der Wissenschaft.

Karrierebus unterwegs!

Vom 30.5. bis 1.6. ist der Karrierebus auf Halles Straßen unterwegs. Er bringt Schülerinnen und Schüler aus Halle-Neustadt zu Unternehmen und prüft im direkten Kontakt die persönliche Eignung für die Aufnahme eines Ausbildungsplatzes. Mit dabei sind Schülerinnen und Schüler der GMS Kastanienallee, der GMS Heinrich Heine und dem Christian Wolff Gymnasium. Angesteuert werden GP Günter Papenburg AG, Hellmann Worldwide Logistics, Reifenhäuser Enka Tecnica GmbH, Greatview Aseptic Packaging Manufacturing GmbH und AG KSB. Wir freuen uns auf spannende Exkursionen und tolle Begegnungen!

Ideenwettbewerb

Mit einem Ideenwettbewerb haben wir Sie und Euch herzlich eingeladen, zwischen dem 10.11.2022 und dem 16.12.2022 Projektideen und Konzepte bei uns einzureichen. In unserer am 02.12.2022 in der Neustädter Passage 13 stattgefundenen Kreativwerkstatt wurden Ihre und Eure Ideen konstruktiv diskutiert und zu konkreten Projekten weiterentwickelt, die dann im Rahmen einer öffentlichen Beteiligungsaktion vorgestellt und innerhalb der Interessensgruppen abgestimmt wurden. Alle Projekte sind Grundlage der Empfehlungen für die vierjährige geförderte Umsetzungsphase der Smart City.

Die Organisation und Durchführung erfolgte durch die Digitale Bildungsinitiative Neustadt „Smart“ HaNeu im Rahmen des Bundesprojektes Smart City Halle (Saale), die von dem Verein science2public (Ilka Bickmann, Lukas Kuhn, Prof. Dr. Susanne Vollberg) koordiniert und durchgeführt wird.

Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!

Projektförderung ermöglicht Wissenstouren durch die Stadt

„Bürgerinnen und Bürger sollen ihre Wissenschaftsstadt erkunden.“ (Bild: Bielefeld Marketing GmbH)

Neben Sight-Seeing gibt es bald auch Science-Seeing in den beiden Städten Bielefeld und Halle an der Saale. „Nachgefragt! Science-Seeing-Touren durch Wissenschaftsstädte“ ist eins von 17 geförderten Projekten des aktuellen Wissenschaftsjahr und startet als Verbundprojekt vom Wissenschaftsbüro bei Bielefeld Marketing gemeinsam mit dem Hallenser Verein für Wissenschaftskommunikation science2public. Die Idee: die Stadt als Wissensraum entdecken und Wissenschaft im Spazierengehen erleben. Aus über 13.000 Fragen von Bürger:innen, die im BMBF-Wissenschaftsjahr eingereicht wurden, werden spannende Fragen aufgegriffen und Antworten und Lösungsvorschläge dazu in so genannten „Science-Seeing-Touren“ im Stadtraum verortet.

 

Vom Sight-Seeing zum Science-Seeing

Wissenschaft ist überall! Spannende Phänomene, überraschendes Wissen oder offene Fragen stecken in und hinter fast allem Alltäglichen. Im Wissenschaftsjahr 2022 widmen sich das Wissenschaftsbüro der Bielefeld Marketing GmbH gemeinsam mit science2public in Halle (Saale) den vielen Fragen, die Bürger:innen an die Wissenschaft haben.

Dabei werden die Antworten und Lösungsvorschläge der ausgwählten Fragen in digitalen und analogen „Science-Seeing-Touren“ vermittelt . In Halle widmen sich die Touren den Themen “Umwelt, Klima, Erde, Universum”, in Bielefeld stehen “Gesundes Leben, Medizin, Pflege” im Fokus. Interessierte können auf Entdeckungstouren gehen und selbst oder in Begleitung in der Stadt Antworten auf viele Fragen finden.

Das Besondere dabei: Vom ersten bis zum letzten Schritt können sich Bürger:innen beteiligen. Indem sie Fragen einreichen, an Kreativworkshops teilnehmen und mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis gemeinsam überlegen, wie Wissenschaft bei Stadtspaziergängen erlebbar werden kann. Die Projektergebnisse werden schließlich auch anderen Städten zur Verfügung gestellt. Denn Wissenschaft prägt nicht nur Bielefeld und Halle, sondern kann überall erlebt, entdeckt und vermittelt werden.

Zu den Science-Seeing-Touren.

Science-Seeing-Tour in Halle – Jetzt mitmachen!

In Halle Saale werden Fragen rund um Klima, Umwelt und Universum beanwortet. Interessiert? Nehmen Sie an der Science-Seeing-Tour Teil! Alle Termine und die Anmeldung finden Sie unter scienceseeing.de. Keine Zeit? Erkunden Sie unsere Tour digital!

Ein Plakat für die Touren findet ihr hier.

 


Nachgefragt! – Stellen Sie Ihre persönlichen Fragen

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2022, das unter dem Motto „Nachgefragt!“ steht, konnten Bürgerinnen und Bürger ihre ganz persönlichen Fragen an die Wissenschaft formulieren. Auf diese Weise wurden Impulse für potenzielle Zukunftsfelder und zukünftige Forschungsvorhaben gesammelt.

„Diese Fragen wollen wir aufgreifen und gemeinsam in spannenden Formaten beantworten“, beschreibt Gesa Fischer vom Wissenschaftsbüro die Pläne für die kommenden Wochen. Thematische Schwerpunkte der Touren durch Bielefeld sind Medizin und Gesundheit. In Halle an der Saale stehen Umwelt, Klima, Universum im Fokus „Wir verbinden analoge und digitale Stadtführungen über eine innovative digitale Webanwendung, die ebenfalls zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern entwickelt werden soll“, ergänzt Ilka Bickmann von science2public. „Beides zusammen ist die Grundlage unserer neuartigen Stadterkundungstouren.“

In der zweiten Jahreshälfte 2022 soll es dann so weit sein: Die digitalen und analogen „Nachgefragt! Science-Seeing-Touren“ werden der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie laden dazu ein, spannende Phänomene, überraschende Erkenntnisse und clevere Zukunftsideen mitten in der eigenen Stadt zu entdecken. Anschließend wird das Konzept weiteren Wissenschaftsstädten zur Verfügung gestellt und nachhaltig weitergenutzt.


Kontakt


Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!

Das Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, ihre ganz persönliche Frage für die Wissenschaft zu stellen und dadurch Impulse für potenzielle Zukunftsfelder und zukünftige Forschungsvorhaben zu setzen.

Denn: Wissenschaft und Forschung durchdringen alle Bereiche unseres Lebens. Ob es nun die wachsende Bedeutung von Algorithmen im Alltag oder die Auswirkungen unserer Lebensführung auf das globale Klima sind: Die Gesellschaft steht am Beginn des 21. Jahrhunderts vor großen Herausforderungen. Um diese gemeinsam zu meistern und unsere Gesellschaft aktiv zu gestalten, sind die Auseinandersetzung mit Forschungserkenntnissen und das Einbringen eigener Perspektiven entscheidend.

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Organisation „Wissenschaft im Dialog“. Sie unterstützen seit 22 Jahren als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation den Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft. Weitere Informationen unter https://www.wissenschaftsjahr.de/2022

Forum Rathenau

Forum Rathenau – Im „Denkkraftwerk“ gemeinsam Diskurse anstoßen und Zukunft gestalten.

„Stoffkreisläufe neu denken“ ist eine der großen Aufgaben auf dem Weg in eine nachhaltige und emissionsarme Zukunft. Kohlenstoff ist zentrales Element dieser Kreisläufe und Arbeitsthema des Forum Rathenau e.V., dessen Partner und Mitinitiator science2public e.V. ist. Ilka Bickmann, Vorstands­mitglied im Forum Rathenau, will insbesondere die öffentliche Debatte und Bürgerbeteiligung aber auch foresight um das Thema befördern.

In dem neuen hybriden Diskussions- und Denkformat Carbon Cycle Culture Club (C4) möchte das Forum Rathenau Aspekte rund um Kohlenstoff und Kreislaufwirtschaft beleuchten. Dazu gehören wissenschaftliche und technologische genauso wie künstlerische, kulturelle und soziale Perspektiven.

Einmal im Monat treffen sich ausgewählte Fachexpertinnen und -experten zwischen Schaltschränken und Spannungsmessern in der alten Schaltwarte im Kraftwerk Zschornewitz. Das Podium wird live übertragen, weitere Gäste digital über eine interaktive Plattform zugeschaltet. Die Diskussionsinhalte werden dokumentiert und dienen als Grundlage für “kommende Dinge”.


Veranstaltungsort: Kraftwerk Zschornewitz, Kraftwerkstrasse 13, 06772 Gräfenhainichen, oder digital per Livestream und WonderMe.

Regelmäßige Veranstaltungen: Planmäßig jeden vierten Donnerstag im Monat hybrid ab 18 Uhr im Kraftwerk Zschornewitz.

Alle Veranstaltungen finden Sie unter www.forum-rathenau.de.

 

Das digitale Ein­tritts­tor in die hybride Veran­staltung ist dem Schalt­raum des Kraft­werks nachempfunden.


Überblick aller Veranstaltungen

Kohlenstoff in der Anwendung | 07.12.2023
Von kommenden Dingen | 23.06.2022
Vom Wert des Kohlenstoffs – Zeitenwenden vorausdenken
Zeitenwenden vorausdenken | 25.05.2022
Sekundäre Rohstoffe
Sekundäre Rohstoffe | 27.04.2022
Zucker als Baustoff | 23.03.2022
Kohlenstoff-Resilienz | 24.02.2022
Neues Europäisches Bauhaus | 27.01.2022
Negative Emissionen ab 2050 | 16.12.2021
Grüner Kohlenstoff | 25.11.2021


Das Forum Rathenau ist eine Initiative der Partner:

Wissenschaftsjahr 2021 – Bioökonomie findet Stadt

 

„Bioökonomie findet Stadt“ – Bundesweite Open-Air-Ausstellungen an Bauzäunen

WISSENSCHAFTSJAHR 2020|21 – BIOÖKONOMIE

Die Bauzaun-Initiative des Vereins „proWissen Potsdam“ ist eins der 16 neuen Förderprojekte im Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie des BMBF und tourt ab Mai durch neun Wissenschaftsstädte Deutschlands.

In Zeiten, in denen Museen geschlossen sind, geht die Wissenschaft auf die Straße. Der Verein „proWissen Potsdam“ präsentiert gemeinsam mit dem Verein „science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation“ in Halle (Saale) bundesweit ab Mai die Themen Bioökonomie und Innovationsforschung an Bauzäunen in neun deutschen Städten. Unter dem Namen „Bioökonomie findet Stadt“ können sich Vorbeigehende in Potsdam, Halle (Saale), Bochum, Bielefeld, Bremen, Karlsruhe, Oldenburg, Regensburg und Siegen über spannende urbane Projekte informieren. Alle genannten Städte sind Mitglieder im Strategiekreis „Wissenschaft in der Stadt!“ (WISTA).

Aus Potsdam stellt das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) das Projekt „Go-Grass“ –Potentialerschließung von Rohstoffen für Produkte auf Grasbasis vor, das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie – Institutsteil Bioanalytik & Bioprozesse (IZI-BB) zeigt Pilze als Quelle neuer Biokatalysatoren. Neben den Bauzaunausstellungen wird es in allen neun teilnehmenden Städten Veranstaltungen rund um das Thema „Bioökonomie findet Stadt“ geben. Diese werden gestreamt, aufgezeichnet und sind später als audiovisuelle Beiträge im Internet auf www.wissenschaft-in-der-stadt.de verfügbar. Der Verein „science2public“ übernimmt dabei Streaming und Umsetzung der digitalen Städteporträts.
Nachhaltig geht es bei diesem Projekt nicht nur inhaltlich zu: Die Bauzaunbanner bestehen zu 100% aus recycelten PET-Flaschen und werden nach Ende der Ausstellung im Rahmen von Kunst-Projekten wiederverwertet.

Weitere Informationen: wissenschaftsjahr.de | wis-potsdam.de


Digitaler Städteführer:

Alle Städteführer finden Sie hier.


Gesprächsreihe „5 vor 12 – Talk am Bauzaun“

„5 vor 12 – Talk am Bauzaun“: So lautet die neue Gesprächsreihe von science2public an der halleschen Open-Air-Bauzaunausstellung „Bioökonomie findet Stadt“, die in der Bornknechtstraße/Ecke Hallorenring stattfindet.

Einmal im Monat werden Expert*innen verschiedener Fachrichtungen vor Ort gemeinsam darüber diskutieren, wie sich bioökonomisches Bauen in Halle (Saale) verwirklichen lässt. Die Veranstaltungsreihe ist Teil der Bauzaunausstellung „Bioökonomie findet Stadt“, die als Verbundprojekt der beiden Vereine proWissen (Potsdam) und science2public (Halle) als eins von 16 neuen Projekten im Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird und seit Mai in neun Wissenschaftsstädten Deutschlands zu sehen ist.

Alle Gespräche im Überblick


Eröffnung der Open-Air-Bauzaunausstellung „Bioökonomie findet Stadt“ in Halle Saale

Die Ausstellung „Bioökonomie findet Stadt“ widmet sich aktuellen Forschungsprojekten aus ganz Deutschland. Vorbeigehenden Besucher*innen werden in den neun Wissenschaftsstädten Halle (Saale), Potsdam, Bochum, Bielefeld, Bremen, Karlsruhe, Oldenburg, Regensburg und Siegen die Themen Bioökonomie und Innovationsforschung in Form einer vierzig Meter langen Bauzaunausstellung präsentiert. Halle (Saale) widmet sich dem Zukunftsfeld „Besser bioökonomisch bauen: So gelingt der Green Deal!“. Science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V. eröffnete am 4. Juni 2021 gemeinsam mit GP Günter Papenburg AG, Stadt Halle (Saale), Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau und Stadtwerke Halle GmbH die Ausstellung in der Bornknechtstraße/Ecke Hallorenring.

Die Ausstellung der Vereine science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V. und proWissen Potsdam e.V. gehört zu den sechzehn neuen Förderprojekten im Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und findet bundesweit in acht weiteren Städten statt.


Pressekontakt

Redaktionsbüro Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie
Luise Wunderlich I Ramazan Yıldız
Gustav-Meyer-Allee 25 I Gebäude 13/5 I 13355 Berlin
Telefon: +49 30 818777-164
Telefax: +49 30 818777-125


Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie

Wie können wir nachhaltiger leben, Ressourcen schonen und gleichzeitig unseren hohen Lebensstandard erhalten? Das Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie hält Antworten auf diese Frage bereit. Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen, im Dialog mit Wissenschaft und Forschung den Wandel hin zu nachhaltigen, biobasierten Produktions- und Konsumweisen zu diskutieren. In vielfältigen Formaten wird das Konzept der Bioökonomie mit all seinen Potenzialen und Herausforderungen erlebbar gemacht und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).

Make Science Halle

Trailer Make Science Halle – Was Sie auf Deutschlands erstem Bürgerforschungsschiff erwartet

Deutschlands erstes Bürgerforschungsschiff nimmt Fahrt auf

Die Make Science Halle verbindet als erstes Bürgerforschungs-schiff Deutschlands die zentralen Wissen(schafts)orte der Region entlang dem blauen Band der Wissenschaft. Damit stellt ein reales Boot eine vollkommen neue Plattform der Wissenschaftsvermittlung dar, die weit über das Format von Ausstellungen und Exponaten hinausgeht.

Übergeordnetes Ziel aller Partner ist es, Bürger*innen unterschiedlichster Herkünfte und Altersgruppen gemeinsam mit Wissenschaftler*innen an Forschungsthemen der „Blauen Bioökonomie“ zu beteiligen. In Form von Citizen-Science-Formaten laden wir zu gemeinsamen Expeditionen auf der Saale ein.

Die Make Science Halle wird von science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V. betrieben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im aktuellen Wissenschaftsjahr „Bioökonomie“ gefördert. Unterstützer des Projekts im Rahmen des Netzwerkes „Blaues Band der Wissenschaft“ sind die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Hochschule Anhalt, die Kunsthochschule Burg Giebichenstein und die Hochschule Merseburg.

Das Projekt wird darüber hinaus vom Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle unterstützt.

Das Bürgerforschungsschiff bietet Studierenden der Partnerhochschulen, Schüler*innen und allgemein interessierten Bürger*innen verschiedene Möglichkeiten zur Beteiligung und zur aktiven Mitforschung an. Dazu gehören feste Formate wie Science Camps, Projektwochen, Ferienfreizeiten, Ausflugs-Forschungsfahrten und Expeditionen auf der Saale genauso wie regelmäßige Angebote zu festen Öffnungszeiten an Land an unserem Liegeplatz.

Liegeplatz der Make Science Halle

Anleger 5 an der Saalepromenade
06114 Halle (Saale)
Anfahrt

Öffnungszeiten
Jeden Donnerstag 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Highlight: Essen, Ekel, Emissionen – Kulinarische Bürgerforschung

Essen, Ekel, Emissionen: In Kooperation mit den Themenjahren Halle, die 2022 unter dem Motto „Macht der Emotionen“ stehen, lädt science2public gemeinsam mit Studierenden der Uni Halle zu einer kulinarischen Bürgerforschung auf der Make Science Halle ein.

Ziel ist es, zu ergründen, was unsere Wahrnehmung im Bezug auf Essen beeinflusst und wie Essen und Ekel zusammenspielen. Alle Termine und weitere Informationen finden Sie hier!


Regelmäßige Veranstaltungen:

Jeden Donnerstag 16 bis 19 Uhr – Offene Bordtür

Die Make Science Halle lädt Sie zum Forschen, Entdecken und Ausprobieren ein. Jeden Donnerstagnachmittag hat das Bürgerforschungsschiff für alle interessierten Bürger*innen geöffnet.


Jeden ersten Sonntag im Monat – Saaleexpedition

Jeden ersten Sonntag im Monat begibt sich die Make Science Halle auf Flussexpedition um die Saale zu erkunden. Führen Sie Gewässeranalysen durch, entdecken Sie die kleinsten Bewohner der Saale unter dem Mikroskop und probieren Sie das Superfood Alge in unserer Mitmachküche.


Unterstützen Sie die Make Science Halle auf ihrem Weg zum PrimaKlimaKutter!

Volle Fahrt voraus in eine grüne Zukunft!

Mit der „Make Science Halle“, Deutschlands erstem Bürgerforschungsschiff, gehen wir neue Wege für 100% Klimaneutralität. Gemeinsam „in einem Boot“ diskutieren, erproben und gestalten wir mit Forschenden, Innovator*innen aus Technologie & Wissenschaft und engagierten Beteiligten aus der Zivil- und Stadtgesellschaft rund um die Themen Leben in und am Wasser sowie zur Blauen Bioökonomie.

Mit Bildungs- und Mitforschungsprojekten leisten wir unseren Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Wasserqualität im öffentlichen Raum und beziehen den Fluss als Teil der Stadt wieder mit ein.

Wieso brauchen wir Ihre Spende?
Unser Ziel: Vom Dieselschiff zum PrimaKlimaKutter. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll die „Make Science Halle“ 100% klimaneutral umgerüstet und nachhaltig umgebaut werden.

Um zunächst die Bordstromversorgung mit erneuerbaren Energien zu ermöglichen, können Unterstützer*innen ab sofort auf betterplace.org spenden. Für diese erste Etappe werden 1.000 Euro benötigt.

Hier unterstützen!


Flussaktivitäten

Aquacheck

Ein Atom Sauerstoff – zwei Atome Wasserstoff – H2O. Wasser ist die wichtigste Ressource auf der Erde, denn Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Während der Großteil im Meer in Form von Salzwasser vorkommt, widmen wir uns einem kleineren Teil, den Flüssen. Sie sind herzlich eingeladen an Bord zu kommen und gemeinsam die Flusswelt zu entdecken. Dabei bieten wir Ihnen einen bunten Fächer an Möglichkeiten, um das wertvolle Nass selbst zu erforschen und ganz neu kennenzulernen.

AquaCheck
AquaCheck

Multitalent Alge

Die Alge als Multitalent – Lebenskünstler, Klimaretter, Welternährer, Kosmetikwunder und Antriebsmonster? Bei uns lernen Sie die vielen Facetten der Allrounderin kennen. Schauen Sie durchs Mikroskop und über den Tellerrand! An Bord begleitet uns Prof. Dr. Carola Griehl von der Hochschule Anhalt, Fachbereich für Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik.

Dazu wird an Bord in sogenannten Algenreaktoren ein blubberndes Substrat dieser grünen Wasserlebewesen gezüchtet, da sie nicht nur zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten als Treib- und Werkstoff der Zukunft bieten, sondern auch kulinarisch in der Mitmach-Kombüse des Schiffes zu leckeren Smoothies, Keksen und mehr einsetzt werden können.

Alternative Energie
Alternative Energie

Alternative Nahrung
Alternative Nahrung

Alternative Kosmetik
Alternative Kosmetik

PrimaKlima – Neue Energien

Wir werden grün – nicht nur im Nahrungsbereich, mit unserer Poweralge – sondern auch unser Schiff allgemein. Zusammen mit Euch, wollen wir uns der Erforschung erneuerbarer Energien an Bord widmen. Dabei stellen auch wir uns die Frage, wie wir unser Boot noch umweltfreundlicher gestalten können.

Die alternativen Energieträger stellen dabei die Hauptforschungsthemen dar. Egal ob Wasserstoff, Solarenergie, Windenergie oder Brennstoffzellen – wir befassen uns thematisch mit den alternativen Energieträgern der Zukunft. Denn der weltweite Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch wächst beständig: von rund sechs Prozent im Jahr 2000 auf rund 46 Prozent im Jahr 2020.

Gesprächsreihe „Energie tanken“

Wie kommen neue Energien an Bord der Make Science Halle, Deutschlands 1. Bürgerforschungsschiff? Wie wird ein ehemaliges Fahrgastschiff zum „PrimaKlimaKutter“?

Diese digitale Gesprächsreihe will einerseits Visionär*innen der Verkehrswende für eine klimaneutrale Schifffahrt einladen, die auch andererseits ganz konkret Optionen entwerfen, wie das bisher dieselbetriebene Fahrgastschiff, ehemalige Stadt Oderberg, langfristig über die Nutzung neuer Energie- und Antriebsformen zu einem CO2-neutralen „Klimakutter“ umgestaltet werden kann. Alle Livestreams der Gesprächsreihe finden Sie unter ms-halle.science/primaklima/.


Jetzt reinhören: Die Crew der Make Science Halle über das Projekt