SALTSA
Wir machen SALTSA
Projektlaufzeit: 04/2026 bis 07/2027
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Tradition trifft Transformation.
SALTSA schafft eine gemeinsame Vision für die Zukunft des historischen Saline-Areals in Halle (Saale). An diesem Ort wurde einst Salz gewonnen und Stadtgeschichte geprägt. Ziel ist es, die Geschichte des Ortes sichtbar zu halten und gleichzeitig Raum für neue Nutzungen, Ideen und Perspektiven zu schaffen.
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Ein Ort für alle.
Im Dialog mit Bürger*innen sowie Partner*innen aus Kultur, Bildung und Wissenschaft wird die Saline als verbindender Mittelpunkt in Halle (Saale) weitergedacht. Ihre besondere Lage zwischen Fluss, Altstadt und Neustadt macht sie zu einem einzigartigen Ort der Geschichte, Gegenwart und Zukunft.
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Zukunft aus Bestand gestalten.
Bei der Entwicklung des Saline-Areals werden bestehende Potentiale genutzt. Historische Gebäude werden zeitgemäß, nachhaltig und ressourcenschonend neu belebt. Ein Ort, an dem Geschichte erlebbar wird, der neue Nutzungsmöglichkeiten bietet und mit den Menschen vor Ort gestaltet wird.
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Ein Projekt nach NEB-Prinzipien
Die NEB-Prinzipien „Schön. Nachhaltig. Gemeinsam.“ verbinden dabei Baukultur, Verantwortung und Teilhabe für eine zukunftsfähige Entwicklung aus dem Bestand heraus.
Das Saline-Areal soll gemeinsam mit der Stadt Halle (Saale) zu einem „Dritten Ort“ entwickelt werden – einem offenen, nicht-kommerziellen Raum für Bildung, Kultur, Wissenschaft und gesellschaftlichen Austausch. Die Entwicklung erfolgt ko-kreativ und partizipativ unter Einbeziehung vielfältiger Akteure sowie der Öffentlichkeit. Ziel ist eine nachhaltige Nutzung der noch unsanierten Gebäude und die Stärkung der Saline als kulturelles Bindeglied zwischen Alt- und Neustadt.
Das Projekt folgt den Prinzipien des Neuen Europäischen Bauhauses und setzt auf Nachhaltigkeit, Inklusion und Partizipation. Durch Beteiligungsformate, temporäre Rauminterventionen und praktische Erprobungen werden neue Nutzungsideen gemeinsam entwickelt und getestet. Ein transdisziplinärer Ansatz verbindet Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Kultur.
In mehreren Projektphasen von 2026 bis 2027 entstehen schrittweise ein tragfähiges Nutzungskonzept und konkrete Perspektiven für die Zukunft des Areals. Das kooperative Vorgehen stärkt die Identifikation mit dem Ort und schafft die Grundlage für eine langfristige, ressourcenschonende Entwicklung mit überregionaler Strahlkraft
Wir freuen uns, dieses bedeutende Projekt als Verbundpartner zu unterstützen und den entstehenden Raum künftig mit Leben, kreativen Ideen und inspirierenden Bildungsangeboten zu füllen.
Jetzt Mitmachen!
Die Saline als Tanzsaal. Die Saline als Freilichtkino. Oder einfach nur als Filmkulisse?
SALTSA träumt und SALTSA erprobt – gemeinsam mit euch! Habt ihr eine Idee oder seid ihr einfach neugierig? Dann kommt gerne zu unseren Tafelrunden (jeder letzte Donnerstag im Monat) vorbei oder schreibt uns.
Entdecken
Dritte Orte sind Räume, die weder der Arbeitswelt noch dem privaten Wohnbereich zuzuordnen sind. Sie zwingen nicht zum Konsum, sondern bieten Raum für Gemeinschaft, kreative Entfaltung und Beratung.
Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gelten sie als unverzichtbar: als Treffpunkte und demokratische Aushandlungsorte, an denen Menschen zusammenkommen und sich austauschen können.
Wie entstehen Dritte Orte?
Dritte Orte können ganz unterschiedlich organisiert sein, z.B. als gemeinnütziger Verein, kommunale Initiative, privatwirtschaftliches Angebot oder als Mischform aus mehreren Trägerstrukturen. Ihre konkrete Ausgestaltung hängt stark vom jeweiligen Ort und den beteiligten Akteur:innen ab.
In Großstädten entstehen oft spezialisierte Formate wie Coworking-Spaces oder Kulturzentren. In kleineren Städten und Gemeinden haben sich dagegen eher multifunktionale Orte bewährt, die verschiedene Nutzungen unter einem Dach bündeln.
Beispiele aus der Praxis
Location ZK/U
Das ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik bietet auf über 2.000 Quadratmetern in einem umgebauten Bahndepot Raum für Wohnen, Arbeiten sowie Veranstaltungs- und Workshopräume für Projekte aus der Nachbarschaft und darüber hinaus. Das Haus versteht sich als Schnittstelle zwischen globalem Diskurs und lokaler Praxis.
Ein Teil des ZK/U dient als Residenzhaus und bietet Unterkunft für einzelne Künstler:innen, Praktiker:innen und Stadtforscher:innen – oder auch für Gruppen. Dafür stehen 14 unabhängige Wohneinheiten mit Wohn-, Arbeits- und Freizeitbereichen zur Verfügung. Die Einheiten sind zwischen 32 und 53 Quadratmeter groß und bieten Raum für künstlerische oder forschungsbezogene Aufenthalte von zwei bis acht Monaten Dauer. Die Teilnahme am Residenzprogramm ist ausschließlich über einen regelmäßigen Open Call möglich.
Quelle: ZK/U Berlin – Location
Auf weiter Flur e. V.
Auf weiter Flur e. V. ist ein Verein zur Förderung von Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung im ländlichen Raum, mit Schwerpunkten in Kunst, Kultur, Bildung und Digitalisierung. Ziel ist es, die Identität ländlicher Regionen zu stärken und ihre Potenziale zeitgemäß und nachhaltig zu erschließen – im Mittelpunkt steht dabei die Beteiligung der Bürger:innen an kulturellen Projekten.
Der Verein betreibt das Festspielhaus „Lehngericht" am Marktplatz in Augustusburg und setzt sich mit partizipativen, künstlerischen und kulturellen Aktivitäten dafür ein, die Kleinstadt und ihre Ortsteile zu beleben. Wie viele ländliche Orte ist auch Augustusburg von Wegzug und demografischem Wandel betroffen: Der historische Stadtkern mit dem markanten Jagdschloss zieht zwar Tagestourist:innen an, kämpft aber gleichzeitig mit leerstehenden Ladengeschäften, die auf neue Nutzungskonzepte warten.
Quelle: auf weiter flur e. V. – Verein
Das COI
Das COI bildet im Stadtzentrum von Bernburg einen offenen Raum, in dem Menschen in entspannter Atmosphäre zusammenkommen. Gefördert von der Hochschule Anhalt, kann das Team des COI dort nicht-kommerziell arbeiten und den Raum gemeinsam mit den Besucher:innen gestalten.Im COI stehen kostenfreie Arbeitsplätze zur Verfügung – ergänzt durch vielfältige Veranstaltungsformate wie Workshops, Ausstellungen oder Kochabende.
Raum bedeutet hier: mitgestalten können. Selbstwirksam und selbstermächtigt soll das COI gemeinsam mit den Menschen vor Ort weiterentwickelt werden – und dadurch die Stadt Bernburg und die Hochschule Anhalt enger miteinander verknüpfen.
Quelle: Hochschule Anhalt – Das COI
Willkommen im Veranstaltungskalender von Science2public
Scrolle durch unseren Kalender – hier findest du alle SALTSA-Angebote!
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13.8.
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1.11.2026
KompetenzzentrumJetzt mitmachen bei der Open Academy 2026
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Jeden Donnerstag bis zum 20.12.202613.8.202615:00 Uhr - 18:00 Uhr
BeratungsangebotDr. Data: Neustadt Centrum
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Jeden Donnerstag13.8.202615:00 Uhr - 18:00 Uhr
Offene BordtürOffene Bordtür
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Alle 2 Wochen Donnerstag bis zum 13.8.202613.8.202618:00 Uhr - 19:30 Uhr
Enable! WissKomm im Fluss
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Alle 2 Wochen Donnerstag bis zum 13.8.202613.8.202618:00 Uhr - 19:30 Uhr
Enable! WissKomm im Fluss
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Montag17.8.202618:00 Uhr - 21:00 Uhr
Bürger*innenforschungsschiffTIME TO ACT - Diskussionsrunde mit Michael Walther
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Dienstag18.8.202610:00 Uhr - 17:00 Uhr
WorkshopWorkshop Zivilgesellschaftlicher Katastrophenschutz mit Campact e.V.
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Jeden Dienstag bis zum 20.12.202618.8.202615:00 Uhr - 18:00 Uhr
BeratungsangebotDr. Data: Neustadt Centrum
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Jeden Mittwoch bis zum 20.12.202619.8.202615:00 Uhr - 18:00 Uhr
BeratungsangebotDr. Data: Kaleidoskop Südpark
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Jeden Mittwoch bis zum 20.12.202619.8.202615:00 Uhr - 18:00 Uhr
BeratungsangebotDr. Data: Kaleidoskop Südpark
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Jeden Donnerstag bis zum 20.12.202620.8.202615:00 Uhr - 18:00 Uhr
BeratungsangebotDr. Data: Neustadt Centrum
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Jeden Donnerstag20.8.202615:00 Uhr - 18:00 Uhr
Offene BordtürOffene Bordtür
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Jeden Dienstag bis zum 20.12.202625.8.202615:00 Uhr - 18:00 Uhr
BeratungsangebotDr. Data: Neustadt Centrum
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Jeden Mittwoch bis zum 20.12.202626.8.202615:00 Uhr - 18:00 Uhr
BeratungsangebotDr. Data: Kaleidoskop Südpark
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Jeden Mittwoch bis zum 20.12.202626.8.202615:00 Uhr - 18:00 Uhr
BeratungsangebotDr. Data: Kaleidoskop Südpark
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Mit der feierlichen Übergabe des Fördermittelbescheids am 09. April 2026 ist das Projekt SALTSA offiziell gestartet. Die Förderung in Höhe von rund 1 Million Euro wurde im Rahmen des Auftakts zum Tag der Industriekultur Sachsen-Anhalt 2026in der Peter-Behrens-Kraftmaschinenhalle in Dessau-Roßlau überreicht. Staats- und Kulturminister Rainer Robra übergab den Bescheid an die Projektpartner Stadt Halle (Saale) und uns. Das Vorhaben wird im Rahmen der NEB-Richtlinie Neues Europäisches Bauhaus durch das Land Sachsen-Anhalt unterstützt. Wir laden gemeinsam mit der Stadt Halle (Saale) am 30. April 2026 zum öffentlichen Kick-off in das Salinemuseum Halle ein.
Vision für das Saline-Areal
Mit der Initiative SALTSA – „Zwischen Tradition und Transformation - kooperatives Entwicklungs- und Nutzungskonzept für die Saline: Stadt, Salz und Saale verbinden“ – soll für das historische Saline-Areal in Halle (Saale) ein kooperatives Entwicklungs- und Nutzungskonzept entstehen. Ziel ist es, die bislang ungenutzten Bereiche des Ensembles gemeinsam mit der Stadtgesellschaft zu einem offenen, inklusiven Bildungs-, Erfahrungs- und Erlebnisraum weiterzuentwickeln. Die Saline soll als sogenannter „Dritter Ort“ gestärkt werden, der Industriekultur, Stadtgeschichte und Zukunftsperspektiven miteinander verbindet.
science2public: Beteiligung und gemeinsame Entwicklung
Ein zentrales Element des Projekts ist die aktive Beteiligung unterschiedlicher Akteursgruppen. science2public entwickelt gemeinsam mit Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kultur und Stadtgesellschaft Nutzungsperspektiven für das Areal. Geplant sind unter anderem drei thematische Mini-Festivals, monatliche Tischgespräche sowie die Entwicklung eines Podcasts und eines Imagefilms. Ziel ist ein gemeinschaftlich getragenes Nutzungskonzept.
Stadt Halle (Saale): Analyse und Vorbereitung der Nutzung
Parallel zur Beteiligung veranlasst die Stadt Halle (Saale) umfassende Bestandsanalysen der Gebäude. Dazu zählen unter anderem bau- und schadstofftechnische Untersuchungen, statische Bewertungen, Brandschutzbetrachtungen sowie denkmalpflegerische Bestandsaufnahmen. Diese Untersuchungen bilden die Grundlage für die zukünftige Sanierung und Wiedernutzung der historischen Gebäude.
Orientierung am Neuen Europäischen Bauhaus
Das Projekt orientiert sich an den Leitgedanken des Neuen Europäischen Bauhauses: Nachhaltigkeit, Ästhetik, Inklusion und Partizipation. Ziel ist die Entwicklung eines tragfähigen Konzepts für Nutzung, Sanierung und Betrieb des Areals, das die Saline als identitätsstiftenden Ort zwischen Altstadt und Neustadt neu erfahrbar macht.