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Wissenschaftsjahr 2019 – auch mit uns: KI im Gendercheck


Halle Mini Maker Faire 2019 – Aussteller, Tüftler, Bastler gesucht: Jetzt anmelden!


SILBERSALZ by Youth – Mobile Life Reporter: Lerne, wie man life Bericht erstattet und dokumentiere filmisch das SILBERSALZ Festival!


Foresight Filmfestival 4: Das Foresight Filmfestival „OBEN – UNTEN – Vision findet Stadt!“ geht in die vierte Runde. Seinen Sie mit uns an der Urania in Berlin dabei!

Call for Entries: Einsendeschluss für Ihre Kurzfilmeinreichungen (max. 5 min) ist der 26. Juli 2019!


Die Welt ein bisschen besser machen

Science2public – mit dem Head of Youth Ilka Bickmann – leitet die Jugendarbeit für das SILBERSALZ-Festival und geht dazu ins Quartier zu den Jugendlichen nach Halle-Neustadt. Am 01. April 2019 haben wir dazu eine leerstehende Ladenpassage mit ca. 300qm Fläche eröffnet. In diesem „Experimentierraum“ arbeiten wir mit 3 Hochschulen und verschiedenen Jugendeinrichtungen, wie der Grünen Villa, eng zusammen. Hier ein Beitrag der Journalistin Pia Volk, die uns in der Passage 13 besucht hat:


Die Welt ein bisschen besser machen

Ein Auto, dass die Luft reinigt? Das Silbersalz Festival bringt ein Wasserstoffauto in den Kiez und erklärt ganz nebenbei, wie eine Brennstoffzelle funktioniert.

Zwei ältere Frauen beugen sich über die Motorhaube. Eine von ihnen fährt mit der Hand über die Metallplatte, unter der sich der Antrieb versteckt. „Und was kommt hinten raus?”, fragt sie. Vor ihr steht kein normales Auto, obwohl es auf den ersten Blick so aussieht. Ein dunkelgrauer, matter SUV parkt vor einem der Läden in der Neustädter Passage. Nur der Schriftzug „Fraunhofer” auf der Seite des Hyundai lässt erahnen, dass der Wagen besonders ist. Es ist ein Wasserstoffauto. Unter der Motorhaube versteckt sich eine Brennstoffzelle, in der der Wasserstoff, mit dem der Wagen betankt wird und der Sauerstoff der Luft miteinander reagieren. Dabei wird nicht nur die Energie frei, die den Wagen antreibt, sondern ganz nebenbei auch noch der Feinstaub aus der Luft gefiltert. Und hinten rauskommt ganz normales Wasser. „Das Wasser tropft natürlich nicht einfach auf die Fahrbahn“, erklärt Prof. Dr. Ralf Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) in Halle (Saale), „sonst würde im Winter ja hinter dem Wagen die Straße glatt werden.“ Es wird in einem Behälter gesammelt und wenn man den Wagen abstellt, wird es in einer Art feinstem Sprühregen verblasen.

Das Wasserstoffauto ist Teil einer Auftaktveranstaltung des Silbersalzfestivals, dem ersten internationalen Wissenschafts- und Medienfestival, das vom 20. bis 23.Juni in Halle (Saale) stattfinden wird. „Wir möchten auch die Menschen hier in Halle-Neustadt für Wissenschaft begeistern“, sagt Ilka Bickmann, Leiterin des Jugendprogramms des Festivals, „und das funktioniert am besten, wenn die Wissenschaft alltagsrelevante Themen wie zum Beispiel Auto fahren aufgreift.“

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„Generations Connect“ und „Smart Living“ für Halle-Neustadt

In welcher Welt können, wollen, werden wir in Zukunft leben? Wie lässt sich eine Stadt zukunftssicher gestalten? – Mit diesen Fragen haben sich 25 Schülerinnen aus ganz Deutschland im Rahmen der helpING!-Zukunfts-Orientierungs-Akademie beschäftigt, mit dem Ziel, Ideen und Konzepte für die Zukunft der Halle-Neustadt zu entwickeln. 

Eine Gruppe aus 5 Schülerinnen befasste sich im Rahmen des Schwerpunktes „Zukunftstechnologien“ mit „Generations Connect“ und „Smart Living“. Mit Unterstützung der Halleschen Wohnungsgenossenschaft Freiheit überlegten sich die Mädchen, wie Wohnen, Technik und ein harmonisches Zusammenleben aller Altersstufen zusammengebracht werden können. Ausgangspunkt für ihr Konzept sei die aktuelle Lebenssituation der Bewohner*innen der Halle-Neustadt. Sowohl räumlich als auch technisch leben die verschiedenen Altersgruppen aneinander vorbei. Mit ihrer Idee bezüglich der Entstehung eines „innovativen Mehrgenerationen-Komplex“, bei dem jeweils 4 einzelne Gebäude zu einem großen Gebäudekomplex verbunden werden, möchten die Schülerinnen die Generationen miteinander verbinden. Es sollen Räume der Begegnung geschaffen werden, in denen die Bewohner*innen verschiedenen Alters aufeinandertreffen.

Daneben möchten die Schülerinnen Smart-Living Technologien in den einzelnen Wohnblocks einführen, wie beispielsweise ein „smartes Tablet“ mit integrierter Telemedizin-Funktion, ein „smarter Display“ im Treppenhaus, ein „smartes Multifunktionsarmband“, ein „smarter Kühlschrank“ sowie eine „smarte Türklingel“ für Hörbeeintrachtige. Dabei soll die ältere Generation von den jüngeren Bewohner*innen an die Technik herangeführt werden, wodurch das Miteinander zusätzlich unterstützt wird.

Mit diesem Konzept verfolgt das Team aus jungen Frauen Halle-Neustadt auch für jüngere Generationen attraktiver und für ältere Generationen angenehmer zu gestalten. Sie möchten bewirken, soziale und Generations-Disparitäten abzubauen und Ungleichheiten zu überwinden

Andere Schülerinnen-Teams der helpING!-Akademie beschäftigten sich demgegenüber mit Konzepten bezüglich erneuerbaren Energien, nachhaltiger Mobilität sowie Fassaden- und Flächengestaltung.