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Acht Stunden für den guten Zweck: Kreative entwickeln bei nAchtschicht 2026 Lösungen für gemeinnützige Organisationen

Mehr als 30 Kreative aus Design, Kommunikation, Marketing, IT, Film und Strategie kamen am 25. Juni 2026 im Mitteldeutschen Multimediazentrum (MMZ) in Halle (Saale) zur nAchtschicht 2026 zusammen, um gemeinnützige Organisationen mit ihrem Fachwissen zu unterstützen. In einer achtstündigen Pro-Bono-Nachtschicht entstanden sechs Lösungen, die von den beteiligten Initiativen direkt eingesetzt und weiterentwickelt werden können.

Von 18 Uhr bis 2 Uhr morgens arbeiteten interdisziplinäre Teams an konkreten Herausforderungen aus den Bereichen Demokratie, Vielfalt, Bildung, Kultur und soziales Engagement. Die nAchtschicht brachte dabei Kreativwirtschaft, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Ziel war es, gemeinwohlorientierte Organisationen bei Vorhaben zu unterstützen, für deren professionelle Umsetzung im Arbeitsalltag häufig Zeit, finanzielle Mittel oder fachliche Ressourcen fehlen.

Zum Abschluss der Nacht präsentierten die sechs Teams ihre Ergebnisse. Für die Dialogreihe „Dazusetzen & Mitreden“ der Partnerschaft für Demokratie HALLIANZ entstand eine neue digitale Übersichtsseite. Das WIR-Festival erhielt eine technische Lösung, mit der sich die Wochenprogramme aus dem Veranstaltungskalender automatisiert aufbereiten und besser sichtbar machen lassen.

Für den congrav new sports e.V. entwickelte ein Team eine Marketingstrategie, die dem Verein dabei helfen soll, seine Arbeit bekannter zu machen und neue Unterstützer*innen zu gewinnen. Für die Bildungswochen gegen Rassismus Halle entstand ein Storyboard für einen Imagefilm, der auf bereits vorhandenem Foto- und Filmmaterial aufbaut.

Das Projekt Seelenpaten erhielt eine Plakatkampagne zur Gewinnung neuer freiwilliger Unterstützer*innen. Für das zivilgesellschaftliche Netzwerk “Jetztwerk” zum geplanten Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation entwickelten die Kreativen einen Namen, ein Logo und ein visuelles Erscheinungsbild. Ergänzt wurde das Konzept durch einen konkreten Aufruf für eine gemeinsame Mitmachaktion.

„Wir sind Glückspilze“, lautete das Fazit einer der beteiligten Organisationen bei der Präsentation der Ergebnisse. Der Satz brachte die Stimmung des Abends auf den Punkt: Nach einer intensiven Arbeitsnacht konnten die Initiativen nicht nur neue Ideen, sondern fertige Produkte und konkrete Grundlagen für ihre weitere Arbeit mitnehmen.

Angela Papenburg, Geschäftsführerin der GP Günter Papenburg AG, unterstützt die nAchtschicht von Beginn an. Sie betonte den gemeinschaftlichen Ansatz der Veranstaltung: „In der nAchtschicht kommen Menschen mit Ideen und Engagement zusammen, um gemeinsam nach pragmatischen Lösungen zu suchen und ein richtig gutes Ergebnis zu erzielen. Das entspricht genau unserer DNA, deshalb sind wir dabei.“

Auch Lucius Bernhardt vom Klaustor CoWorking hob die besondere Vernetzung innerhalb der Stadt hervor: „Es gibt in Halle unglaublich viele Menschen, Initiativen und Unternehmen, die sich für die Stadt und das Zusammenleben engagieren. Dieses Engagement ist ansteckend. Man lernt neue Menschen kennen und aus dem Austausch entstehen häufig wieder neue Ideen und Aktivitäten.“

Die nAchtschicht machte erneut sichtbar, wie wirkungsvoll die Zusammenarbeit von Kreativbranche, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sein kann. Neben den sechs konkreten Ergebnissen entstanden neue Kontakte, Kooperationen und Impulse für die weitere Arbeit der beteiligten Organisationen. Veranstaltet wurde die nAchtschicht 2026 vom Klaustor Coworking, dem Designhaus Halle, der Freiwilligen-Agentur Halle (Saale), der GP Günter Papenburg AG, dem Gründungshaus Steiler Berg, der Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt (KWSA), dem Mitteldeutschen Multimediazentrum (MMZ), dem Transfer- und Gründungsservice, VoluLink und uns. Nach der erfolgreichen Ausgabe steht für den Veranstalterkreis bereits fest: Auch 2027 soll es in Halle wieder eine nAchtschicht für den guten Zweck geben.

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