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Bei Kaffee und Keksen Social Media entdecken

Was ist eigentlich ein Feed oder die Bio? Wie kann ich jemanden auf einem Post markieren? Und warum scheint der Algorithmus manchmal die eigenen Gedanken zu lesen? Beim diesem Treffen von „Byte & Keks“ in der Passage 13 in Halle-Neustadt drehte sich alles um Social Media und die Fragen, die bei der Nutzung sozialer Netzwerke entstehen.

Nach einem gemeinsamen inhaltlichen Einstieg ging es um die Grundlagen sozialer Medien, aber auch um speziellere Themen wie das Fediverse und die Funktionsweise von Algorithmen. Besonders spannend ist dabei die Frage, warum bestimmte Inhalte im eigenen Feed auftauchen und weshalb es manchmal so wirkt, als würden Plattformen genau wissen, was einen gerade beschäftigt.

Auch WhatsApp-Channels waren Thema. Dabei kam die Frage auf, welche Möglichkeiten der Reaktion es gibt und welche Grenzen dabei gesetzt sind. Der WhatsApp-Channel von Mark Zuckerberg sorgte für Gesprächsstoff, weil dort keine negativen Emojis als Reaktionen zugelassen sind.

Im Anschluss an den inhaltlichen Input ging es in die individuelle Beratung. Hier war Raum für persönliche Fragen und Anliegen, die sich im Umgang mit sozialen Medien ergeben. Denn während manche zunächst grundlegende Funktionen kennenlernen wollten, interessieren sich andere bereits für komplexere Zusammenhänge der digitalen Welt.

Dabei blieb die Atmosphäre durchweg entspannt. Es wurde viel gelacht, sich ausgetauscht und natürlich auch von der großen Gebäckplatte probiert. Bei Kaffee und Keksen konnten digitale Themen ganz unkompliziert besprochen werden – ohne Scheu vor vermeintlich einfachen Fragen oder komplizierten Fachbegriffen.

„Byte & Keks“ zeigt, dass digitale Bildung weder trocken noch kompliziert sein muss. Das Format schafft einen niedrigschwelligen Zugang zu digitalen Themen, baut Berührungsängste ab und unterstützt Menschen dabei, digitale Angebote besser zu verstehen und selbstbestimmt zu nutzen.

Das Projekt "Byte & Keks" ist ein Siegerprojekt des Smart-City-Ideenwettbewerbs „Digitale Brückenbauer“.

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