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Feierliche Preisverleihung Ideenwettbewerb "Digitale Brückenbauer" 2026

Im Rahmen des Smart-City-Ideenwettbewerbs „Digitale Brückenbauer“ 2026 der Stadt Halle (Saale) sind insgesamt 20.000 Euro Fördermittel für digitale Bildung und Teilhabe in Halle-Neustadt vergeben worden. Ausgezeichnet wurden neun innovative, niedrigschwellige und inklusive Projekte, die digitale Kompetenzen stärken, den Zugang zu digitalen Technologien erleichtern und die Teilhabe im zukünftigen smarten Bildungsquartier „Smart HaNeu“ fördern. Die prämierten Vorhaben erhalten je nach Platzierung Fördergelder zwischen 1.250 und 5.000 Euro für ihre Umsetzung. Die feierliche Preisverleihung fand am 02. Juli 2026 in der PASSAGE 13 in Halle-Neustadt statt und zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig digitale Bildung und Teilhabe in der Praxis gestaltet werden können.

Den ersten Platz und damit eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro erhielt das Projekt „How to grow up – eine Horrorkomödie“. In diesem Projekt entwickeln Kinder und Jugendliche gemeinsam einen Animationsfilm über das Erwachsenwerden und lernen dabei den gesamten kreativen Produktionsprozess selbstständig umzusetzen – von der Ideenentwicklung über Stop-Motion- und Greenscreen-Techniken bis hin zu Schnitt und Postproduktion. Besonders überzeugte die Jury die gelungene Verbindung von Medienkompetenz, Kreativität und persönlichem Ausdruck.

Mit jeweils 2.500 Euro wurden vier Projekte auf dem zweiten Platz ausgezeichnet: Die „Framecraft Academy“ vermittelt Jugendlichen Grundlagen der Foto- und Videoproduktion und stärkt ihre Medienkompetenz, während die „MINT-Workshops mit Storycat“ an außerschulischen Lernorten spielerisch Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften wecken. „PlattenTalk – Dein Podcast aus HaNeu“ ermöglicht Jugendlichen, eigene Podcastformate zu entwickeln und ihre Perspektiven hörbar zu machen, und im Projekt „ECHT.JETZT“ setzen sich Erwachsene kreativ mit KI-generierten Bildern auseinander, um einen reflektierten Umgang mit digitalen Medien zu fördern.

Vier dritte Plätze mit jeweils 1.250 Euro gingen an die Projekte „Süße Flyer ohne AI“, das den kreativen Umgang mit frei zugänglicher Gestaltungssoftware vermittelt, „Bytes & Keks“, ein offenes Digital-Café mit niedrigschwelligen Lern- und Beratungsangeboten, „Nachhaltige Arbeit durch effizientes Social Media und KI“, das Vereine und Initiativen bei zeitgemäßer Öffentlichkeitsarbeit unterstützt, sowie „Porzellan aus dem 3D-Drucker“, das digitale Technologien mit kreativem Handwerk verbindet und den gesamten Prozess vom digitalen Modell bis zum fertigen keramischen Objekt erlebbar macht.

Die geförderten Projekte starten im dritten Quartal 2026 und werden über mehrere Monate umgesetzt. Ziel ist es, digitale Bildung im Alltag sichtbar und erlebbar zu machen sowie Menschen unterschiedlicher Altersgruppen beim sicheren und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Technologien zu unterstützen. Der Wettbewerb ist Teil des Smart-City-Projekts der Stadt Halle (Saale) und wurde von science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V. organisiert und begleitet. Gesucht waren innovative, niedrigschwellige und inklusive Projektideen, die digitale Teilhabe fördern und neue Zugänge zu digitalen Technologien eröffnen. Die Jury setzte sich aus Fachleuten aus den Bereichen Bildung, Verwaltung, Digitalisierung, Medienpädagogik und praktischer Bildungsarbeit sowie Jugendlichen aus Halle-Neustadt und weiteren Stadtteilen zusammen und bewertete die eingereichten Projekte nach Kriterien wie Kreativität, Umsetzbarkeit, sozialem Mehrwert und Beitrag zur digitalen Teilhabe.

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