Laura Schmitz, Co-Leiterin Open Lab unseres Science Cubes, besuchte für science2public die Grüne Woche in Berlin. Im Mittelpunkt stand der Gemeinschaftsstand der Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen-Anhalt, an dem auch zahlreiche Partner*innen aus unserem Netzwerk „Blaues Band der Wissenschaften“ beteiligt waren. Dort tauschte sie sich über neue Projekte und mögliche Zusammenarbeiten aus und machte Werbung für unsere Open Academy 2026.
Am Gemeinschaftsstand präsentierten sich das DiP Sachsen-Anhalt, die Hochschule Anhalt, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Hochschule Magdeburg-Stendal, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Hochschule Merseburg, die Hochschule Harz sowie außeruniversitäre Partner wie das Fraunhofer IKTS und das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie. Gemeinsam zeigten sie, wie stark vernetzte Wissenschaft zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Landwirtschaft beitragen kann.
Forschung für alle Sinne
Besucher*innen konnten am Gemeinschaftsstand eine große Bandbreite innovativer Lebensmittel entdecken und probieren: darunter glutenfreie Backwaren, Dinkel-Buchweizen-Sauerteigbrot, Tempeh mit natürlicher Vitamin-B12-Anreicherung sowie zahlreiche Produkte aus Mikroalgen – von blauen Algen-Smoothies über Algenbier, Algen-Knäckebrot und Algen-Eis bis hin zu knusprigen Snacks.
Ergänzt wurde das kulinarische Angebot durch anschauliche Einblicke in die moderne Landwirtschaft. Drohnen, Feldsensoren und KI-gestützte Verfahren zeigten, wie Pflanzenzüchtung, Ertragsprognosen und der Anbau klimaresilienter Kultur- und Arzneipflanzen heute unterstützt werden. Weitere Themen wie tiergerechte Haltungssysteme, biodiversitätsfördernde Blühflächen und die nachhaltige Nutzung von Nebenprodukten – etwa Hagebutten-Presskuchen – machten deutlich, wie vielfältig und praxisnah angewandte Forschung ist.
Wissenschaft geht in den Dialog
Der Gemeinschaftsstand verdeutlichte, wie wirkungsvoll Wissenstransfer wird, wenn Hochschulen, außeruniversitäre Forschung und Praxis gemeinsam auftreten. Dieses Ziel verfolgen auch wir mit unserer Arbeit: Wissenschaft sichtbar, verständlich und erlebbar zu machen. Wir nehmen viele Impulse, Gespräche und neue Ideen aus Berlin mit und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Netzwerk.