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Von der Idee zur eigenen Keramikvase

Wie funktioniert eigentlich 3D-Druck mit Keramik? Und was kann so ein Drucker – und was nicht? Das konnten die Teilnehmenden bei zwei Workshops in der PASSAGE 13 selbst ausprobieren.

Nach einer kurzen Einführung in den Keramik-3D-Druck und das verwendete 3D-Programm ging es direkt an den Rechner. Die Teilnehmenden lernten die wichtigsten Funktionen kennen und gestalteten ihre eigenen Vasen. Mal schlicht, mal verspielt, mal mit ungewöhnlichen Formen – der Kreativität waren nur physikalische Grenzen gesetzt.

Denn es wurde schnell klar: Nicht alles, was am Computer gut aussieht, lässt sich auch drucken. Wird beispielsweise ein Überhang zu groß, kann die Keramik durch ihr eigenes Gewicht instabil werden und beim Drucken zusammenbrechen. Also hieß es: Entwurf anpassen, noch einmal ausprobieren und schauen, was funktioniert.

Dann wurde es spannend: Die fertigen Entwürfe wurden direkt vor Ort mit dem Keramik-3D-Drucker ausgedruckt. Das geht im Gegensatz zu einem Kunststoff-3D-Druck relaitv schnell. Eine Vase in dieser Größe ist in etwa 15 Minuten fertig. So blieb sogar Zeit, mehrere Varianten auszuprobieren und den eigenen Entwurf noch einmal zu verändern.

Die fertigen Stücke müssen nun noch gebrannt werden. Danach bekommen sie ihren großen Auftritt: Auf dem Wissenschaftsmarkt des Science Cube von science²public in der Saline werden die Vasen Ende November ausgestellt. Anschließend dürfen die Teilnehmenden ihre selbst gestalteten Keramikstücke mit nach Hause nehmen.

Die Workshops waren ein erster Einblick in die Verbindung von 3D-Design und Materialität – und ein schöner Anstoß, noch mehr mit 3D-Programmen und neuen Materialien zu experimentieren.

Das Projekt „Keramik-3D-Druck“ ist ein Siegerprojekt des Smart-City-Ideenwettbewerbs „Digitale Brückenbauer“ und wurde von druckwerk.xyz umgesetzt. 

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