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Eröffnung der Passage 13

Bereits 2019 lief im Rahmen des internationalen SILBERSALZ Festivals ein buntes Jugendprogramm in der Neustädter Passage 13 frei nach dem Motto „SILBERSALZ by Youth“. Auch 2020 füllt sich die „Passage 13“ als Experimentierraum und Kulturbühne mitten in Halle-Neustadt mit vielen neuen Kooperationspartnern. Erste Eindrücke konnte man bereits bei der Eröffnung am 30. Januar 2020 sammeln. Nach einer Begrüßung von Ilka Bickmann (Head of Youth des SILBERSALZ Festivals & Vorstandsvorsitzende science2public e.V.), Frau Dr. Marquardt (Stadt Halle/Saale, FB Kultur und Sport), Christian Treffler (Koordination Passage 13) und Olaf Brandt (Kulturbühne Neustadt e.V.) konnten die zahlreichen Besucher*innen die verschiedenen Projekte und Aktivitäten aus Kultur & Wissenschaft kennen lernen und mit den Veranstaltern ins Gespräch zu kommen

Science meets Culture – Culture meets Science: Das vielfältige Wochenprogramm bietet Kids & Jugendlichen tägliche Angebote rund um Beats und Musik, Theater, Radio, Film & (soziale) Medien, Gaming, 3D-Druck, E-Sports und vieles mehr. Daneben gibt es auch verschiedene Ferienprogramme und Workshops zum Themen wie YouTube, Radio oder auch Graffiti. Auf den 300 Quadratmetern Ladenpassage werden Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Kultur erforscht und laden Jugendliche und Anwohner*innen in Halle-Neustadt ein, sich zu treffen, aktiv und kreativ zu werden.

Gefördert von der Robert Bosch Stiftung möchte die Passage 13 unter der Leitung von Ilka Bickmann und ihrem Team im Vorfeld von SILBERSALZ, dem großen Science & Media Festival, neue Wege zu Wissen(schaft) und Zukunft eröffnen. Das SILBERSALZ Team arbeitet dabei eng mit den Bildungs- und Kultur- sowie Sozial- und Jugendinstitutionen der Stadt Halle zusammen.

 

Rückblick: Abschlusspräsentation des OpenLabNet „Make Science“

Rückblick zu unserer Abschlusspräsentation des OpenLabNet “Make Science!”:
Seit September 2017 arbeitet das Netzwerk OpenLabNet gemeinsam mit Bürger*innen in Bürgerforschungsprojekten. Am Freitag durften wir alle Teilnehmer*innen sowie Interessierte begrüßen, um in einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch zum Thema “Citizen Science” in Mitteldeutschland zu gehen.
Das Verbundprojekt OpenLabNet hat innerhalb der letzten 2 Jahre ganz eigene Erfahrungen zum Thema Bürgerforschung gesammelt, Projekte miteinander vernetzt, digitale Tools und Instrumente eingesetzt und damit zahlreiche Räume geöffnet. Wichtige Fragestellungen, Ideen, Konzepte und Ergebnisse wurden bei der Veranstaltung vorgestellt.

Rückblick: „KI & WIR*“

Vom 22.11.2019 bis zum 24.11.2019 veranstaltete science2public e.V. in Kooperation mit der Otto-von-Guericke-Universität „KI&WIR*“, die erste Convention zu künstlicher Intelligenz und Gender, in der Festung Mark Magdeburg. Dort fand im Zuge des Wissenschaftsjahres 2019 über drei Tage ein vielfältiges Programm mit Vorlesungen, Diskussionen, Workshops, Vorträgen, Kinofilmen und weiteren Mitmachangeboten rund um das Thema autonomer Technologie und Sexualität statt, bei welchem es für die zahlreichen Gäste viel neues zu lernen und entdecken gab.

Freitag

Die Convention wurde am 22.11.2019 mit einem Gespräch zwischen Prof. Dr.-Ing Ina Schieferdecker (BMBF), Thomas Wünsch (Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Sachsen-Anhalt), Prof. Dr. Andreas Nürnberger (OvGU) und Prof. Dr. Jens Strackeljan (Rektor der  OvGU) über die Thematik künstliche Intelligenz und Gender eröffnet.

Zunächst hörten wir einen Vortrag von Kristina Penner (AlgorithmWatch), welche uns über das „Risiko“ der fortschreitenden autonomen Technologie berichtete. Es folgte Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, von der Hochschule Harz, mit einem Einblick in das Problem der Diskriminierung durch KIs. Einen kritischen Blick auf Gesichtserkennungssoftware warfen im Anschluss die Vertreter der Universität Kassel, bevor Max Haarich (Republik Uzupis München) seine Ansichten zur KI-Revolution mit uns teilte.

Als Kinofilm des „KI_NEMA“ des ersten Tages zeigten wir „Hi, AI“, mit anschließendem Gespräch mit der Regisseurin Isa Willinger.

Samstag

Am zweiten Tag begeisterte die First LEGO League Jung und Alt mit spannenden Roboterwettkämpfen. Am Nachmittag bekamen wir Einblicke in Chancen und Herausforderungen von KI in der Medizin von Bettina Finzel (Otto-Friedrich-Universität Bamberg). Im Zuge von „FutureBrain“, dem Schreibwettbewerb des Wissenschaftsjahres 2019 – Künstliche Intelligentz, organisiert von LizzyNet, dem Online-Magazin für Mädchen und junge Frauen, schrieben über 200 Jungautorinnen ihre Sicht auf die Welt von morgen. Zwei von ihnen gaben uns einige Impressionen ihrer Texte und präsentierten ihr Bild von KI in der Zukunft.

Neben einer Vielfalt an Mitmachangeboten in der Kulturwerkstatt und dem „Stübchen“ ging das KI_NEMA  mit dem Überraschungsfilm „Ex Machina“ in die zweite Runde.

Sonntag

Der letzte Tag startete am Morgen mit dem Familienfilm Wall-E – Der letzte räumt die Erde auf“. Währenddessen konnten wir uns einen Vortrag von Prof. Toby Walsh der Universität New South Wales Sydney anhören, welcher sich mit der Frage beschäftigte, wie die Welt im Jahr 2062 aussehen könnte. Es folgte ein Theaterstück in Form eines Dialogs zwischen Pauline Menendez (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle) und dem Sprachassistenten  Alexa. Das Finale der dreitägigen Convention bildete der Poetry-Slam „bot or not“, bei welchem künstliche Intelligenz und echte Kreativität gegeneinander  angetraten.

 

Rückblick: Foresight Filmfestival N° 4

Nach drei Jahren Heimspiel in Halle/Saale veranstaltete science2public e.V. in Kooperation mit der Urania Berlin am 26.09.2019 das Foresight Filmfestival erstmalig in der Hauptstadt Berlin. Dort trafen Filmemacher, Wissenschaftler und Visionäre aus mehreren  Nationen aufeinander um einen Blick in die Zukunft zu wagen und über ihre Sichtweisen zu diskutieren. Unter dem diesjährigen Thema „OBEN – UNTEN – Vision findet Stadt“ zeigten die 10 Finalisten ihre Sicht auf die Stadt von morgen.

 

Den ersten Jurypreis belegte dabei „Die Andere Welt“ von Florinda Frisardi (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin).

Der Film greift Sorgen über Umweltprobleme und gleichzeitige Technisierung auf. Welchen Einfluss hat der technische Fortschritt auf unsere Welt? Einzelne Szenen zeigen mögliche Szenarien und lassen dem Zuschauer Raum für eigene Gedanken.

 

 

 

Zum ersten Mal seit Beginn des Festivals entschied sich die Jury zwei 2. Preise zu vergeben. Diese gingen an „Moving Parts“ von Bernd Hopfengärtner und „Future Thoughts“ von Loek Vogs.

Das Gedankenexperiment „Moving Parts“ entwirft eine Stadt, die vollständig in Bewegung ist. Alle öffentlichen und privaten Einrichtungen antizipierenden ständig die Reisewünsche ihrer Bewohner und optimieren ihre relative Position so, dass sie immer am wahrscheinlichsten Ziel sind.

 

 

 

Im Film „Future Thoughts“ dreht sich alles um futuristische Ideen, von welchen manche nah an die heutige Realität kommen und andere noch reine Fiktion sind. Auf eine spielerische Weise werden verschiedene Konzepte mit einem minimalistischen Stil gezeigt und die Mensch-Technologie-Thematik aufgegriffen.

 

 

 

 

Danach folgte die Verkündigung des Publikumspreises, welcher nach dem Voting Apocalypse Airlines“ von Camille Tricaud (HFF München) und Franziska Unger wurde. Der Kurzfilm ist eine „Werbung“ für eine fiktive Fluggesellschaft, die uns mit unseren eigenen Widersprüchen konfrontiert. Wir wollen alle reisen, werden uns aber auch den ökologischen Folgen des Flugverkehrs bewusst. Sind wir bereit für Kompromisse, um verantwortlich zu leben?