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„MakeScience Halle!“ Expedition Blaue Bioökonomie – alle in einem Boot!

Wissenschaftler*innen & Bürger*innen forschen gemeinsam in einem Boot zur blauen Bioökonomie im Wissenschaftsjahr 2020

Gemeinsam Wissen schaffen in einem Boot. Die Make Science Halle möchte als erstes schwimmendes Bürgerforschungslabor zum Thema „Blaue Bioökonomie“ auf einem blauen Band der Wissenschaft zentrale Wissen(schafts)orte von Halle (Saale) und der Region miteinander verbinden.

Damit stellt ein reales Boot eine neue, schwimmende Plattform für Wissenschaftsvermittlung dar, die weit über Ausstellungen und Exponate hinausgeht und auf eine engagierte, aktive Beteiligung und Zusammenarbeit der beteiligten Partner und Teilnehmer*innen an Forschung und Wissenschaft zielt: Übergeordnetes und gemeinsames Ziel aller Partner ist es, Bürger*innen unterschiedlicher Herkünfte und Altersgruppen gemeinsam mit Wissenschaftler*innen an Forschung im Rahmen des Forschungsfeldes „Blaue Bioökonomie“ insbesondere in Form von Citizen science-Formaten zu beteiligen und dazu zu gemeinsamen Expeditionen rund um das Thema einzuladen.

Die „Blaue Bioökonomie“ basiert dabei als Forschungsfeld auf der nachhaltigen Nutzung biologischer Ressourcen aus dem Wasser wie z.B. Algen oder Aquaponikprodukte und bündelt im Verbund entsprechende Kompetenzen. Das Projektvorhaben führt insbesondere vier regionale Hochschulen als Wissen(schafts-)orte, die am Wasserweg der Saale gelegen sind, interdisziplinär mit ganz konkreten Aktivitäten und Maßnahmen und einer verbindenden Ringvorlesung zur „Blauen Bioökonomie“ auf dem Boot zusammen: die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Kunsthochschule Burg Giebichenstein; Hochschule Merseburg; Hochschule Anhalt. Weitere Wissensorte und Bildungseinrichtungen nahe der Saale, u.a. das Fraunhofer-Institut IMWS, das Salinetechnikum, das BUND-Umweltzentrum mit der Ökoschule Franzigmark bringen eigene Aktivitäten rund um das Thema Umweltbildung und Nachhaltigkeitserziehung im Bereich „Blaue Bioökonomie“ ein.

Dazu gehören bspw. mehrtägige Science Camps und Ferienangebote rund um die „Blaue Bio-Ökonomie“ und Biodiversität, Projekttage rund um Mikroplastik und Nitratbelastung im und am Fluss, Fischleder-Nähwerkstatt, Workshops zur Trinkwasserherstellung eines „Saale-Sprudel“, Algen-Keks-Backstube, Mitmach-Gastronomie mit Wissensbuffet rund um Alge, Fisch & Co, „Blaues Bier“-Brauworkshop aus der Alge, Fulldome-Cinema auf dem Boot mit Filmnächten zur (Blauen) Bioökonomie mit Film-Experten-Gespräch im Anschluss u.v.m.Das geplante Projekt stellt durch die außergewöhnliche Verbundstruktur und das hohe Engagement der beteiligten regionalen Hochschulen und Partnerorganisationen die Möglichkeit für einen in hohem Maße innovativen außeruniversitären wie außerschulischen Lehr-Lern-Ort dar, der auf einer gemeinsam genutzten schwimmenden Plattform die unterschiedlichen Expertisen und Kompetenzen zum Thema „Blaue Bioökonomie“ zusammenführt, bündelt und in der Zusammenarbeit konkret erweitert, Studierende in neue Vermittlungskonzepte einbindet und damit in aktiver Praxis- und Forschungsarbeit mit Bürger*innen, d.h. Fachfremden, als Mit-Forschende neue Methoden in der Wissenschaftskommunikation / -vermittlung sowie insbesondere Citizen Science erprobt, schult und fördert.

Gleichzeitig bietet das Boot mit seinem hohem Freizeitwert, als beliebtes touristisch wie familiär genutztes Ausflugsobjekt und geplanten Synergien zum Wassersport gerade für wissensferne Zielgruppen, Jugendliche, Familien neue, niedrigschwellige Zugänge zum Thema Wissenschaft: Die beliebte Ausflugsfahrt auf einem Boot wird zum gemeinsamen Forschungserlebnis. Tauchgänge werden zu ökologischer Mikro-Spurensuche. Das Thema Wasser als Ressource, Nachhaltigkeit, Transformation durch (blaue) Bioökonomie bietet angesichts der Fridays4future-Bewegung und entsprechend hoher medialer Berichterstattung einen optimalen Referenzrahmen.

Menschen verschiedener Herkünfte, Bildungsgrade, Backgrounds begegnen einander auf der gemeinsamen Fahrt, erfahren, erleben, erforschen gemeinsam, wie unsere Welt, unser Planet nachhaltig transformiert werden kann am Beispiel blauer Bioökonomie / Ressourcen aus dem Wasser.

Durch eine verbindlich geschlossene Netzwerkpartnerschaft der genannten vier Hochschulen, der Stadt Halle (Saale) und der Fraunhofer Gesellschaft mit dem Verein science2public als zukünftiger Betreiber wird eine Nachhaltigkeit der Make Science Halle gewährleistet. Eine Übertragbarkeit auf andere Regionen Deutschlands ist über den Strategiekreis „Wissenschaft in der Stadt“ (WISTA) avisiert, in dem sich science2public seit zwei Jahren als Vertretung für die Region Halle (Saale) einsetzt und engagiert.

Alle Neuigkeiten zur Make Science Halle gibt es auf ms-halle.science

 

 

rbb INFOradio

Was bringt die Zukunft? Damit befassen sich ab Dienstag Wissenschaft, Fachpublikum und Politik auf dem Foresight Festival. Mit dabei ist auch Professor Armin Grundwald. Er berät das Bundesforschungsministerium für Forschung und leitet das Büro für Technikfolgenabschätzung.

Mehr zum Foresight Festival finden Sie unter www.foresight-festival.com und der Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Link: https://www.inforadio.de/programm/
schema/sendungen/wissenswerte/202103
/29/535926.html

Foresight Festival N°5 – Werte.Wandel

Der zweite Festivaltag des diesjährigen Foresight Festivals am 30. März 2021 im Rahmen der Foresight Halbzeitkonferenz des BMBF liegt erfolgreich hinter uns!

Die Siegerinnen und Sieger des Kurzfilmwettbewerbs zum Thema Werte.Wandel stehen fest: Der 1. Platz (2.000 Euro) geht an Olivier Bonenfant aus Melbourne (Australien) für seinen dystopischen Film „Subscription-based“. Der preisgekrönte Regisseur stellt auf minimalistische Art und Weise eine Zukunft dar, in der Emotionen und Lebenserfahrungen abonniert werden. Silber (1.000 Euro) gewann der französische Filmemacher Alexandre Laugier aus Marseille. Sein Kurzfilm „Futur“ nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise in das Jahr 2120 und wirft einen Blick in die Vergangenheit – unsere aktuelle Gegenwart. Die zentralen Fragen: Leben wir jetzt in einer besseren Welt als vor 100 Jahren?

Was haben wir durch Technologie gewonnen, was ist uns Menschen abhandengekommen? Platz drei belegt die Berliner Studentin Lilith Kluger (1.000 Euro). In ihrer fünfminütigen Dokumentation „Selfish“ geht sie wichtigen ethischen Fragestellungen nach und greift dabei die aktuelle Forschung zur Pandemiebekämpfung auf: Haben Menschen das Recht, eine andere Spezies zu ihrem Vorteil zu benutzen, beispielsweise durch Tierversuche bei der Impfstoffentwicklung? Sorgen wir uns wirklich um die Umwelt oder wollen wir lediglich das Überleben unserer eigenen Spezies sichern? So lädt die angehende Filmemacherin dazu ein, kritisch das eigene Verhalten und die gesellschaftlichen Werte zu reflektieren.

Livestream verpasst? Kein Problem! Die Aufzeichnung finden Sie unter foresight-festival.com

Berlin.de

Foresight Festival

Das fünfte Foresight Festival lädt zum digitalen Austausch über Energiewende, Nachhaltigkeit und Weltverbesserung ein. Beim diesjährigen Foresight Festival live aus dem Futurium können Besucher sich auf eine digitale Reise in die Zukunft begeben. Zum Programm gehören neben zahlreichen spannenden Workshops auch eine Publikumswette, bei der innerhalb von nur einer Stunde die Welt verbessert werden soll sowie eine virtuelle Erkundungstour durch das Futurium und ein gemütlicher Filmabend.

Link: https://www.berlin.de/kultur-und-tickets/livestreams/6472018-6112228-foresight-festival-.html

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mdr Wissen

HALLE BEKOMMT EIN NEUES WISSENSCHAFTSEVENT

Seit drei Jahren gibt es in Halle das Foresight Filmfestival. Wissenschaft trifft dort auf Visionen, so beschreibt es Ilka Bickmann vom Initiator science2public. Filmemacher waren aufgefordert, ihre Sicht auf die Zukunft zu entwickeln, oft gemeinsam mit Wissenschaftlern. 700 Filme aus 77 Ländern waren in diesem Jahr eingereicht worden, ein Rekord und Schwerarbeit für die Jury, die 14 davon ausgewählt hatte.

Link: https://www.mdr.de/wissen/foresight-filmfestival-halle-104.html

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Mitteldeutsche Zeitung

Schiff zum Forschen: Das schwimmenden Labor „Make Science Halle“ legt am Riveufer an

Von außen scheint es ein ganz gewöhnlicher Ausflugsdampfer zu sein. Doch unter Deck der einstigen MS „Stadt Oderberg“, die derzeit am MMZ ankert, wähnt sich der Besucher in einem schwimmenden Labor. Und das ist das umgerüstete Fahrgastschiff auch: Deutschlands erstes Bürgerforschungsschiff, das auf den Namen „Make Science Halle“ getauft wurde.

Link: https://www.mz-web.de/halle-saale/schiff-zum-forschen-das-schwimmenden-labor–make-science-halle–legt-am-riveufer-an-36868892

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