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Als Jung-Reporter zu Besuch auf der Hannover Messe 2019

Am 02. April 2019 reiste unsere FSJ-lerin Isabelle gemeinsam mit unserem Jung-IT-ler Simon nach Hannover, um als Presse-Reporter Impressionen auf der Hannover Messe 2019 zu sammeln.

Unter dem Motto Industrie 4.0 stellten Firmen und Unternehmen aus der ganzen Welt ihre neuen zukunftsweisenden Technologien rund um Automatisierung, Digitalisierung, Innovation & Co vor.

Mit einem Presse-Akkreditierungsausweis erhielten unsere zwei Jugendliche Zugang zu Bereichen und zu Pressesprechern, was als normale*r Besucher*in nicht möglich wäre. In dieser Weise konnten sie Foto-, Film- und Audiomaterial für das zu Silbersalz gehörende Projekt „Mobile Life Reporter“ sammeln.

Unter anderem führten die Jung-Reporter Interviews mit der Fraunhofer Gesellschaft, mit Amazon Web Services, mit dem 3D-Drucker Hersteller stratasys und mit dem Unternehmen uptake, das sich auf künstliche Intelligenz spezialisiert hat.

Auch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg war an einem Stand vertreten. Sie stellten ihr Virtuelles Wohnraum-Assessment vor, die es möglich macht, mit den Augen das zu erleben, was zum Beispiel Demenz erkrankte Patienten erfahren. Auch unsere FSL-lerin hat sich die Virtual Reality Brille aufgesetzt und diese innovative Lernsoftware ausprobiert.

There is no Planet B

“Young people must hold older generations accountable for the mess they have created.
We can no longer save the world by playing by the rules. It’s time to rebel to save the future.”
– Greta Thunberg

Unter dem Motto „Fridays For Future“ gingen die Schülerinnen und Schüler am 08.02.2019 in ganz Sachsen-Anhalt auf die Straße, um den Forderungen der jungen Klimaaktivistin Greta Thunberg zu folgen. Statt zur Schule zu gehen, versammelten sich zum zweiten Mal rund 200 Jugendliche, darunter auch Auszubildende und Studierende, auf dem Marktplatz in Halle mit dem Ziel, für eine konsequentere Klimapolitik zu kämpfen.

Junge Menschen möchten die Auswirkungen des Nichthandelns der Regierung in der Klimakrise nicht erleben. Sie möchten die Folgen einer möglichen Katastrophe nicht zu spüren bekommen. Aus diesem Grund üben sie gemeinsam öffentlich Druck aus, um gehört und gesehen zu werden. Denn es gibt keinen Planeten B. Die Schülerinnen und Schüler möchten, dass ihre Ängste hinsichtlich der Zerstörung des Ökosystems von den Ministern wahrgenommen werden, solange die Zeit zu handeln noch besteht.

Auch science2public setzt sich aktuell für mehr Nachhaltigkeit im Büroalltag ein. Inspiriert vom Online Blog Unser gruener Planet führen wir seit dem 01.02.2019 ein Mülltagebuch, in das wir alle Abfälle, die wir produzieren, dokumentieren und anschließend reflektieren. Mach auch DU mit und trage einen Teil für eine grünere Zukunft bei!

Isabelle, FSJ-lerin science2public

Wissenschaft kommuniziert

Der Fall Relotius zieht seine Kreise. Im aktuellen „Journalisten“ diskutieren angesagte Journalist*innen, wie sie Journalismus „besser“ machen können. Der Siggener Kreis als Gremium der Wissenschaftskommunikation macht Wissenschaftskommunikation zur „Chefsache“ und fordert ein Bündnis von Kommunikator*innen mit Journalist*innen : Um die Errungenschaften einer aufgeklärten, demokratischen Gesellschaft zu verteidigen, müssen alle gesellschaftlichen Kräfte an der Aufrechterhaltung eines sachlichen öffentlichen Diskurses mitwirken“. Das hat heftige Diskussionen ausgelöst. Ist das sinnvoll? Oder ein Sündenfall für die Demokratie, wie Kollege Korbmann formuliert? Kann die Wissenschaft davon profitieren?

Wissenschaft kommuniziert“ präsentiert als Plattform die unterschiedlichen Meinungen unter dem Hashtag #Wisskomm-Journalismus. Diskutieren wir mit (Link & Bildquelle: https://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/)

SILBERSALZ geht in die nächste Runde!

Vom 20. Bis 23. Juni 2019 findet das zweite Silbersalz Festival in Halle (Saale) statt.

SILBERSALZ ist das erste internationale Wissenschaftsfilm -und Medienfestival seiner Art. Gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung GmbH und Documentary Campus e.V. veranstaltet Science2public ein mehrtägiges Publikumsfestival, welches Wissenschaft und Medienbranche aus dem In- und Ausland mit der Öffentlichkeit zu aktuellen Wissenschaftsthemen ins Gespräch bringt. Science2public übernimmt als Regionalpartner insbesondere die Jugendbeteiligung für und auf diesem Festival.

Das Thema des diesjährigen Festivals lautet „Liebe – science of love“.

Hier klicken für mehr Informationen

Wissenschaftskommunikation in der Debatte – Zum Stellenwert Sozialer Medien in der Wissenschaftsvermittlung

Wissenschaft erleidet Vertrauensverluste. Umso wichtiger wird eine strategisch ausgerichtete Wissenschaftskommunikation auch im Bereich sozialer Medien. Doch welche Strategie ist zukunftsweisend? Ein Zusammenschluss wissenschaftlicher Akademien empfiehlt nach eigener Analyse den regulierten Umgang mit den Kanälen. Wissenschaftskommunikator*innen fragen sich, wie fundiert und zeitgemäß diese Schlussfolgerung ist. Doch wer fragt die User*innen im Internet zur Relevanz von Wissenschaft und welche Frageform würde sie erreichen?

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Visionäres Denken gewinnt an Bedeutung!

Sascha Lobo befasst sich mit digitaler Technologie und ihrem Einfluss auf die Lebens- und Arbeitswelt. Im Interview spricht der Blogger, Buchautor und Journalist über die Bedeutung des Wortes „Foresight“, Risiken und Chancen der Selbstoptimierung, die Arbeitswelt der Zukunft und die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Konstrukt Privatsphäre.

„Ein gutes Lehrspiel ist wie ein Christstollen“

Greta Luise Hoffmann ist studierte Produktdesignerin und leitet das GameLab am Institut für Postdigitale Narrativität der HfG Karlsruhe, das sich der zeitgenössischen Spielkultur vor allem im Bereich der interaktiven Kunst widmet. Sie ist Jury-Mitglied beim zweiten Foresight Filmfestival und wird am Festivalabend (30. Juni 2016, Steintor Varieté in Halle) an dem einleitenden Blitzgespräch in der Themenkategorie „Digitale Kompetenz. Wie, wo und was lernen wir in 20 Jahren“ teilnehmen.

Science2public sprach mit Greta Luise Hoffmann über Videospiele als gesellschaftsverän-derndes Medium, falsche Gadget‐Hypes, Bedingungen für mehr Medienkompetenz und digitales Weihnachtsgebäck.

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